Warum Lesen? (Zitate)

Warum Lesen? Heute? Es reicht doch, sich über andere Medien zu informieren, könnte man meinen. Wer gibt noch Geld aus für eine gedruckte Zeitung, wenn er alles auch online erfahren kann?
Und warum Bücher lesen? Ist das nicht verschwendete Zeit sondergleichen? Hier der Versuch, mögliche Antworten zu zeigen. Mit teilweise sehr „alten“ Worten, die im Lauf der Jahre meinen Weg kreuzten.

Lesen kann dich entspannen ohne großen Aufwand:

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt. (arabische Weisheit)

Keine Zerstreuung ist so billig wie lesen und kein Vergnügen so beständig. (Lady Wortley Montagu)

Lesen sorgt für frischen Wind im Gehirn, regt das Denken an, gibt neue Impulse:

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? (Franz Kafka)

Nicht um den anderen, sondern um sich selbst zu verstehen, soll man lesen. (Cioran)

Der Mensch liest, um zu fragen. (Franz Kafka)

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn. (Borges)

Lesend gibt es viel Neues zu entdecken, Etliches zu lernen:

Das eine Buch lehrt uns das Leben, das andere verschönt es. (Michael M. Genin)

Bücher sind stumme Lehrmeister. (Aulus Gellius)

Lesen bildet, formt Persönlichkeit – und macht Spaß, je mehr man gelesen hat. (Jürgen Eick)

…und dann wäre da noch diese Schönheit der Literatur…

Ein Gedicht ist eine ganze, geschlossene, gemachte Welt. (Adam Heinrich Müller)

Bücher sind stumme Schönheiten, denen erst die Liebe eines Lesers die Lippen löst. (Raoul Auernheimer)

R U A C H II

Lebendiger Wind, auf Dich will ich hören, Deinem Flüstern folgen, Deine Weisungen beachten. Will nicht länger in meiner eigenen Ruhe bleiben, in der gemütlichen Faulheit, sondern meine Komfortzone verlassen, sobald Du die Signale auf grün stellst. Ich glaube Dir, vertraue Dir und werde Dir folgen, auch wenn das Wasser tief und die Wege dunkel sind.

Mit Dir ist alles machbar.

Mein Herz ruht in Dir, mein Wissen vertraut Deinen Zusagen.
Ist dieser Moment Dein Jetzt für mich? Du hast mich berufen, mich ausgestattet mit allem Notwendigen. Geht es jetzt los? Ist jetzt der nächste Schritt?
Sag Du L O S! und ich starte sofort. Lass mich Dich hören, Dein Flüstern in mir vernehmen. Die vielen kleinen Punkte, die Du mir zeigst und die sich am Ende meines Lebens zu diesem zauberhaften Bild fügen.

Die blaue Stunde

Abendsonnenrot strahlende Wolken schleichen langsam gen Westen. Malerisch ruhige Szene lädt zum Betrachten und Ermüden ein. Weniger werdendes Rot macht nächtlichen Schatten platz, bevor es sich in die Kurve legt, verschwindet, um weiter westlich den Abend zu bringen. Mücken schwirren vor dem Fenster, ruhen sich auf dem sonnenwarmen Glas aus und sind kurz darauf verschwunden. Der Dämmerung lauschend vernehmen aufmerksame Ohren ihren gemütlichen Klang, der an Heimat erinnert, Frieden verheißende Ruhe mit sich bringt.
Mutter Erde dreht eine weitere Runde, von fast allen Bewohnern unbemerkt. Reibt sich müde die Hügel und schließt gähnend einen Graben. Was das in der synthetischen Welt auslöst, lässt sie zu Recht kalt. Würmer und Mäuse kuscheln sich in ihr in Schlafposition, auf deren kitzelnde Füße sich diese Seite schon viele Stunden gefreut hat.

verliebt

Ich werde still,
suche Deine Nähe.
Flüstere mir wieder Deine Liebe
in mein Ohr,
jage mir den Schauer über die Haut,
den ich so genieße.
Deine warmen, klaren Augen
sollen auf mir ruhen.
In Deiner Gegenwart
heilt mein Ich
Stück für Stück.
Brauche Dich,
sehne mich
immer wieder
nach Dir.