Dankbarkeit am Dienstag (19)

Liebe Mitleser,

hier kommt das wöchentliche Update. Wofür bin ich heute dankbar?

Vor allem für den Geburtstag, der in der vergangenen Woche anstand: Mr. Son wurde neun Jahre alt. Natürlich gab es da immer wieder diese „damals“- Gespräche. Kennt Ihr die auch? „Als ich in deinem Bauch war…“ besonders toll ist für den Großen die Vorstellung, was er für Sport in meinem Bauch getrieben hat und wie er mich geboxt oder getreten hat von innen. Das gab so manches Grinsen. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (6)

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder ist eine Woche vorbei, in der ich keine weiteren Blogartikel schreiben konnte. Da ist diese Dienstags-Routine doch was Schönes!

 

  • Heute freue ich mich sehr über die pünktliche Lieferung dieses schönen Schmuckstücks:

Journaling_Bible

Weil eine längere Wartezeit dahinter steckt. Ursprünglich hatte ich die „Single Column Journaling Bible-ESV“ Mitte August bestellt. Sie sollte Mitte / Ende September geliefert werden. Wochen später hörte ich nichts Neues, außer, dass noch kein Versanddatum genannt werden könne und man noch dabei sei, das gewünschte Buch zu organisieren. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (5)

Huch, schon wieder Dienstag! 😉

Gerade jetzt momentan bin ich vor allem über zwei Sachen sehr dankbar:

  • Mr. Son hat sich heute erstmals in der neuen Umgebung zum Spielen verabredet! Das Schuljahr ist eine Woche alt, die ersten regelmäßigen Begegnungen mit Gleichaltrigen ebenfalls – und heute nun also ein erstes Spieldate. Juhu!!!
  • Und: tadaaa…. Dies ist der 200. veröffentliche Blogpost, wie mir die Statistik eben flüsterte. Klar, über die Jahre gesehen nicht wirklich viel. Aber immerhin! Eine Art Jubiläum, könnte man meinen. Auf die nächsten 200! 🙂

Und nun… nichts für ungut, aber eine unerwartete freie Stunde ruft…. Gleich mal das Tagebuch schnappen. Oder den Roman. Oder das Skizzenbuch? Jedenfalls erstmal eine Tasse Tee und dann sehen wir weiter…

Bis ganz bald! 🙂

Warum Lesen? (Zitate)

Warum Lesen? Heute? Es reicht doch, sich über andere Medien zu informieren, könnte man meinen. Wer gibt noch Geld aus für eine gedruckte Zeitung, wenn er alles auch online erfahren kann?
Und warum Bücher lesen? Ist das nicht verschwendete Zeit sondergleichen? Hier der Versuch, mögliche Antworten zu zeigen. Mit teilweise sehr „alten“ Worten, die im Lauf der Jahre meinen Weg kreuzten.

Lesen kann dich entspannen ohne großen Aufwand:

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt. (arabische Weisheit)

Keine Zerstreuung ist so billig wie lesen und kein Vergnügen so beständig. (Lady Wortley Montagu)

Lesen sorgt für frischen Wind im Gehirn, regt das Denken an, gibt neue Impulse:

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? (Franz Kafka)

Nicht um den anderen, sondern um sich selbst zu verstehen, soll man lesen. (Cioran)

Der Mensch liest, um zu fragen. (Franz Kafka)

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn. (Borges)

Lesend gibt es viel Neues zu entdecken, Etliches zu lernen:

Das eine Buch lehrt uns das Leben, das andere verschönt es. (Michael M. Genin)

Bücher sind stumme Lehrmeister. (Aulus Gellius)

Lesen bildet, formt Persönlichkeit – und macht Spaß, je mehr man gelesen hat. (Jürgen Eick)

…und dann wäre da noch diese Schönheit der Literatur…

Ein Gedicht ist eine ganze, geschlossene, gemachte Welt. (Adam Heinrich Müller)

Bücher sind stumme Schönheiten, denen erst die Liebe eines Lesers die Lippen löst. (Raoul Auernheimer)

Zeit mit Papa

In der Stille kann ich Dir begegnen.
Stille will ich finden mit Dir.
Zu wenig Raum findet sich in meinem Alltag.
Mehr Raum für Deine Gegenwart, für Dich!
Du bist es ja, der Liebe ist.
Mein Mantel ist Deine Liebe.
Der Mantel umhüllt, schirmt ab, hält warm.
Halte Du mich in Deiner Hand!
Meine Hand gebe ich Dir,
geb‘ Dir gern auch mein Leben.
Das Leben wird spannend unter Deiner Leitung.
Leite Du mich bei jedem Schritt durch diesen Tag.

Die blaue Stunde

Abendsonnenrot strahlende Wolken schleichen langsam gen Westen. Malerisch ruhige Szene lädt zum Betrachten und Ermüden ein. Weniger werdendes Rot macht nächtlichen Schatten platz, bevor es sich in die Kurve legt, verschwindet, um weiter westlich den Abend zu bringen. Mücken schwirren vor dem Fenster, ruhen sich auf dem sonnenwarmen Glas aus und sind kurz darauf verschwunden. Der Dämmerung lauschend vernehmen aufmerksame Ohren ihren gemütlichen Klang, der an Heimat erinnert, Frieden verheißende Ruhe mit sich bringt.
Mutter Erde dreht eine weitere Runde, von fast allen Bewohnern unbemerkt. Reibt sich müde die Hügel und schließt gähnend einen Graben. Was das in der synthetischen Welt auslöst, lässt sie zu Recht kalt. Würmer und Mäuse kuscheln sich in ihr in Schlafposition, auf deren kitzelnde Füße sich diese Seite schon viele Stunden gefreut hat.

Held

Du kennst mein Herz
hast es ja selbst geformt und mich erdacht
halte Du es fest und forme es und mich nach Deinem Willen. Du bist der Größte mir bekannte, mein Held! Und Du kannst auch mich zu Deinem Helden machen. Mir den Mut geben, Deinem Weg zu folgen, mich allein auf Dich zu verlassen. Du bist es, nach dem meine Seele sich sehnt, nach dem mein Herz sich ausstreckt. Will Dich sehen, schmecken, berühren, erleben… Du bist das Wunder, das mein Leben immer wieder bereichert, die Kraft, auf die ich mich verlasse.

Pur

Du hast mich mit Gold übergossen..
Es ummantelt mich,
ward mir zweite Haut
Die erste,
zerstörte,
vernarbte
heilt langsam unter Deinen
Wundertäterhänden
Bei Dir darf ich sein
Innen wird Außen,
Tränen werden geweint
Du trocknest sie
Und ziehst mich
In Deine liebenden Arme

Ruhiger Sonntag

Weiß gar nicht, wann ich zuletzt einen Sonntag einfach größtenteils so sehr vertrödelt hab wie heute. Kind seit dem Vormittag beim Papa, aber so ungünstig abgeholt, dass ich die Möglichkeit, nach Wochen mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, dann sein ließ… Also, was machen?

Die höchste Bürgerpflicht – Ankurbeln den Wirtschaft per privaten Konsum 🙂 – ginge zwar, aber sonntags mag ich DAS nun wirklich nicht.

Also lieber

– die Urlaubspost durchgehen
– Twitter verfolgen und sich über

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Burgleben

Seit drei ganzen Tagen und einem nicht ganz halben weiß ich nicht, ob ich mich auf Dauer an so ein Burgleben gewöhnen könnte. Wenn ich müsste, sicherlich, aber da das sicher nicht so schnell der Fall sein wird…

Jeden Tag auf dem Burghof stehen und den wunderschönen Ausblick geniessen wird Weiterlesen