digital native?

Geht das überhaupt? Von Natur aus digital. Ureinwohner des Planeten Digital… Wie immer man drüber denken mag, unsere Kinder wachsen in unserer mehr und mehr digitalisierten Umgebung auf. Welches Kind versucht heute nicht, auch vor dem 13. Geburtstag endlich bei #fb mitmischen zu dürfen? Ob sie jemals all den Müll wieder aus dem Netz bekommen werden, darf mehr als lautstark angezweifelt werden.

Wo bewegt sich unsere Gesellschaft hin?

Ob wir ganz normale Freundschaften später überhaupt noch kennen? Oder wie früher – heute vielleicht noch vereinzelt – auf Dörfern, wo die „Alten“ auf der Bank vor dem Haus saßen, den Kindern beim Fußballspielen zusahen und die Dorfgemeinschaft gemeinsam die Kinder erzog…

Schon heute diskutiere ich mit Freunden oft online gelesenes statt eigener Erfahrungen. Unser virtuelles Ersatzleben?

Regelmäßig offline-Zeiten einplanen tut (mir) gut. Stille statt medialer Überflutung. Packen wir es an?

Bringt es was, sich nach der „guten, alten Zeit“ zu sehnen?

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So ein Entwurf für den Blog, der seit Monaten „in der Schublade liegt“.
Heute stelle ich erleichtert fest, dass uns Menschen anscheinend endlich auffällt, dass Online-Kontakte das wahre Leben mit richtigen Begegnungen und Gesprächen doch nicht ersetzen.

So findet heute in Köln das #koellesterin statt und am 6.4. das Twitter-Treffen #twonn in Bonn.

Trefft Euch, Leute, begegnet Euch, lernt Euch kennen… und legt ruhig auch mal das Smartphone aus der Hand. 🙂