[Rezension] Verflixt – ein Nix!

Kirsten Boie muss man natürlich niemandem mehr vorstellen. Weil wir aber zum ersten Mal ein Buch von ihr gelesen haben – sowohl Kind als auch Mama – und begeistert davon sind, hier trotzdem zumindest ein paar Worte:

1950 ist Frau Boie in Hamburg geboren. Sie studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weithin bekannt und die Autorin mit Preisen überhäuft, 2007 zum Beispiel mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Gesamtwerk. Weiterlesen

Von Langeweile, Fußball und einer gerechten Strafe (Kurzgeschichte)

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Bildergeschichte

Mein Kind musste erstmals in seinem Leben einen Aufsatz schreiben zu einer Bildergeschichte. Inspiriert davon schrieb ich schrieb ich die Geschichte, wie ich sie mir vorstelle, einmal auf. Viel Spaß beim Lesen!

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Tom hat Langeweile.
„Mama, was kann ich denn machen?“, ruft er aus seinem Zimmer und hofft, dass Mama eine gute Idee hat. Aber Mama antwortet nicht.
„Mist!“, denkt er. Er geht in die Küche, da ist keine Mama. Auch nicht im Wohnzimmer. Als er im Schlafzimmer nachsieht, sieht er sie mit geschlossenen Augen auf dem Bett liegen. Er wundert sich ganz schön, es ist doch mitten am Tag! Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (6)

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder ist eine Woche vorbei, in der ich keine weiteren Blogartikel schreiben konnte. Da ist diese Dienstags-Routine doch was Schönes!

 

  • Heute freue ich mich sehr über die pünktliche Lieferung dieses schönen Schmuckstücks:

Journaling_Bible

Weil eine längere Wartezeit dahinter steckt. Ursprünglich hatte ich die „Single Column Journaling Bible-ESV“ Mitte August bestellt. Sie sollte Mitte / Ende September geliefert werden. Wochen später hörte ich nichts Neues, außer, dass noch kein Versanddatum genannt werden könne und man noch dabei sei, das gewünschte Buch zu organisieren. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (5)

Huch, schon wieder Dienstag! 😉

Gerade jetzt momentan bin ich vor allem über zwei Sachen sehr dankbar:

  • Mr. Son hat sich heute erstmals in der neuen Umgebung zum Spielen verabredet! Das Schuljahr ist eine Woche alt, die ersten regelmäßigen Begegnungen mit Gleichaltrigen ebenfalls – und heute nun also ein erstes Spieldate. Juhu!!!
  • Und: tadaaa…. Dies ist der 200. veröffentliche Blogpost, wie mir die Statistik eben flüsterte. Klar, über die Jahre gesehen nicht wirklich viel. Aber immerhin! Eine Art Jubiläum, könnte man meinen. Auf die nächsten 200! 🙂

Und nun… nichts für ungut, aber eine unerwartete freie Stunde ruft…. Gleich mal das Tagebuch schnappen. Oder den Roman. Oder das Skizzenbuch? Jedenfalls erstmal eine Tasse Tee und dann sehen wir weiter…

Bis ganz bald! 🙂

Braves Kind!

Heute gab’s eine Premiere: Mr. Son und ich besuchten mit weiteren Kindergartenfreunden das jährlich stattfindende Taschenlampenkonzert.

In der Anmoderation zu einem Lied über Handys wurden die Kinder gefragt:

„Jetzt mal ehrlich, Kinder. Wer von euren Mamas und Papas ist handysüchtig? Alle mal die Hände hoch!“

Die Reaktion meines Kindes begeisterte mich. Es drehte sich zu mir um und fragte:

„Du, Mama?“

Ich schüttelte den Kopf, seine Hand blieb unten. 🙂

Kurztrip in Bildern: Heidelberg

Dankbar für eine – selbst mit der Bahn – sehr gut gelaufene kurze Reise nach Heidelberg.
Es gab Musik, die auf den Bildern natürlich nicht zusehen ist (Johannes Falk feierte CD-Release von 360Grad – sehr gut, hört’s euch an!). Hier ein paar Fotos…

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Auf Wolken liegen

Kürzlich reiste ich mit Mr. Son erstmals per Flugzeug. Inland, versteht sich. Anfänger eben. Zwei Tage vor Abflug las ich etwas von Kinderausweisen mit biometrischem Lichtbild, die Pflicht seien. Natürlich war jede Frist zur Beantragung längst abgelaufen – also hoffte ich sehr, dass ich mein Kind anderweitig identifizieren lassen würde können.

Alles ging soweit gut – Identifikation war auch mit der Krankenkassenkarte in Ordnung – die Langeweile zwischen Gepäckabgabe und Boarding konnte mittels iPad erleichtert werden. Im Flieger gab es dann folgenden kurzen Dialog, den ich zu süß fand, um ihn nicht aufzuschreiben.

Mr. Son: Endlich fliegen wir! […] Kann man eigentlich oben aussteigen? Auf den Wolken?
Mama: Nein. Da kann man doch gar nicht stehen!
Mr. Son: Aber bestimmt liegen!
Mama: Nein, das geht auch nicht.
Mr. Son: Fühlen sich die Wolken ganz weich an? Wie Watte?
Mama: Die sind doch mehr oder weniger aus Luft! Aber die sehen schön weich aus, das stimmt.

Das Kind war fleißig mit dem Kauen seines Kaugummis beschäftigt – Tipp vom Vater, mit dem zusammen es schon einmal geflogen war – , spürte selbst aber anscheinend gar keinen Druck auf den Ohren.

Wir versuchten beide nicht auszusteigen, als wir oben waren und kamen – wieder mit Kaugummi-Kauen – wieder gut auf dem Boden an. Und als der Rückflug anstand, freute sich Mr. Son schon vorher: „Morgen fliegen wir schon! Endlich! Das ist soooo schön!“

Ich liebe diese Vorfreude!

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Heimat. Fragen.

Was ist Heimat?
Der Ort, an dem ich geboren wurde?
Die Stadt, in der ich aufwuchs?
Der Platz, an dem sich Freunde und Familie finden?
Was, wenn die große Stärke Flexibilität dann zuschlägt?

Ist Heimat, wo ich mich jetzt, in dem Moment, zuhause fühle?
Was, wenn meine Gedanken, mein Herz an einem anderen Ort sind?
Wo sind Menschen daheim, die eine Fernbeziehung führen?

Ist Heimat vielleicht „nur“ Einstellungssache?

Warum kann man „einen alten Baum nicht mehr umpflanzen“? Werden wir mit den Jahren so unflexibel?

Oder kommen wir einfach an?

Schauspieler

Heute morgen: Twitter checken. Mr Son dabei. Plötzlich:

– Da ist ja auch der Schauspieler!

[Wüsste nicht, dass ich bei Twitter einem Schauspieler folge.]

– Wo?
– Da!

Ich muss lachen und schreib dem @arithmetix gleich mal:

– Mr Son sieht dein Bild hier und sagt: „Oh, da ist ja der Schauspieler!“ Jobwechsel? 😉 Guten Morgen.

– Guten Morgen! 😉 Welcher Schauspieler? 😉

– Du. Wusste ich bisher auch nix von. 😉

– Hahahaha! <;3 Will der Jung ein Autogramm? 😉

Ich geb‘ die Frage an Mr Son weiter. Er will erstmal wissen, was ein Autogramm ist. Mein Erklärungsversuch: Das ist ein Zettel, auf den jemand seine Unterschrift macht.
Mr Son fragt nach: Kommt das dann in einen Bri-ief? Für mi-ich?
Große Aufregung.

Bei Twitter sieht das dann so aus:
– Hab ihn gefragt. Erste Antwort: „Was ist denn ein Autogramm?“ Nach kurzer Erklärung: „Ja. Dann kommt der für mich in ein Brief.“
– „der“ steht in dem Fall für den Zettel, auf den jemand seine Unterschrift macht. 🙂
Na dann mal los. 😉

In dem Moment kommt mein Bruder vom Bäcker zurück und Mr Son gibt ihm gleich die freudige Nachricht weiter:

– Ich krieg‘ ein Auto-gra-hamm!
– Von wem denn?
– Von einem Schauspieler!
– Und wie heißt der?
– Weiß ich doch nicht! …
Mama, wie heißt der Schauspieler?
– Arithmetix.

Mr Son wieder an den Onkel:
– Von Arithmetix! Und der ist ein Schauspieler!