Weihnachten

Wieder ist ein Jahr fast vorbei und wir feiern Weihnachten.

Was ich Euch wünsche:

  • Dass nicht Geschenke am wichtigsten sind, sondern das Innere zählt (Euer eigenes Inneres oder der innere Kern von Menschen, die für Euch Bedeutung haben)
  • Dass Ihr trotz allem, was dem vielleicht entgegen stehen mag, Zeit findet, um zur Ruhe zu kommen.
  • Dass es hell wird in der dunklen Jahreszeit
  • Erholung (nach stressigen Zeiten, Konsumterror oder mehr zu tun als sonst im Jahr, falls Ihr zum Beispiel im Verkauf arbeitet, nach [an dieser Stelle bitte einsetzen, was Euch gerade am meisten gestresst hat]…)
  • Frieden (im eigenen Herzen und in den Beziehungen zu Euren Mitmenschen)
  • Lesezeit für alle, die sie sonst vermissen 😉

Weihnachten ist so manchem eine emotional extrem anstrengende Zeit. Viele überdenken das Jahr, wobei nicht nur Positives, sondern zum Beispiel auch erfahrene Verluste zum Tragen kommen. Wer nicht allein sein mag, muss nicht allein bleiben. Unter #KeinerTwittertAllein zum Beispiel lässt sich sowohl digitales als auch analoges Zusammensein über Twitter organisieren – auch für den Jahreswechsel.

Und denen unter Euch, die etwas zum Lachen gebrauchen können, empfehle ich diesen Blogartikel von Esther Uiuiui sehr gern.

Wie auch immer Ihr die Tage verbringt: Habt es fein und macht es Euch gemütlich.

Weihnachtsbaum, Lesezeit

Dankbarkeit am Dienstag (21)

Hallo Ihr Lieben,

in der letzten Woche kam ich nicht zum Bloggen, bitte entschuldigt.

Ein Grund dafür ist gleichzeitig ein Punkt, für den ich dankbar bin. Nämlich der Online-WorkshopWie Sie Schritt für Schritt Ihre Ziele erreichen“ von tempus. Ich nahm zum zweiten Mal daran teil und hatte in den zwei Wochen nicht ganz so viel zu tun, wie im Jahr zuvor. Aber durch all die Veränderungen bei uns im letzten Jahr tat es sehr gut, sich noch mal neu zu fokussieren. Überlegen, was wirklich wichtig ist. Der Ansatz im Workshop, das Leben „vom Ende her zu denken“, klingt erstmal seltsam, macht aber Weiterlesen

Taufe

 

TaufurkundeJuhu, das Kind wurde getauft! Ein bunter fröhlicher Familiengottesdienst in der Kirche, vor allem von den Kindern gestaltet war das. Anschließend lecker essen mit den Gästen und noch etwas Zeit gemeinsam verbringen.

Ein Tag zum Feiern!

[Rezension] Freischwimmer – Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr

Nach etlichen Romanen fand ich gestern, es sei mal wieder Zeit für ein Sachbuch. Nach einem kurzen Blick in den heimischen Bücherschrank entschied ich mich für den „Freischwimmer“ von Torsten Hebel. Dieses Buch erstanden wir auf Wunsch von Mr. Son auf der Buchmesse im Oktober, nachdem wir einem Interview von Daniel Schneider und Torsten Hebel gelauscht hatten. Und das Buch hat mich umgehauen! Nun las ich es in weniger als zwanzig Stunden durch – natürlich mit den notwendigen Pausen für Essen, Schlafen, das Kind für die Schule präparieren, einmal in die Stadt fahren und zurück, Wäsche waschen et cetera. Trotzdem schon durch. Das passiert mir selten.

FreischwimmerWorum geht es?
Der Autor wurde nach der Schule erst Tischler, dann Schauspieler und schließlich Theologe. Nach verschiedenen beruflichen Stationen war er ein gefragter Redner und Evangelist und sprach viel bei christlichen Jugendevents. Doch irgendwann fühlte sich alles falsch an. Er zweifelte an den genutzen Evangelisationsmethoden, am Glauben an sich und stellte selbst die Existenz Gottes total in Frage. Er hatte seinen Glauben verloren und hatte das Gefühl, irgendwie müsse er zurück. Aber die Antworten, die er bisher für die Fragen im Leben so gehabt hatte, erwiesen sich nicht mehr als tragfähig. Zurück ging also nicht.

Wie also weiter? Er beschloss, mit Menschen zu reden, von denen er dachte, dass sie selbst glauben. Stellte Fragen, sprach offen von seinen Zweifeln und wollte eine Spur finden, auf der er selbst zumindest wieder nach einer Art Glauben suchen konnte. Vom Glaubenden zum Suchenden.

Gemeinsam mit Daniel Schneider (Journalist & Theologe) und Lea Rebecca Wörner (Fotografin) machte er sich auf den Weg und sprach mit verschiedensten Menschen, die er nicht vorwarnte, was auf sie zukommen würde.

Die Gespräche sind in diesem Buch protokolliert, umrahmt von Gedanken, Biografie, Gedanken zu den Gesprächen. Eben eine gedankliche Reise. Ziel offen. Jeder der befragten Menschen (unter anderem Andreas Malessa, Christina Brudereck, Klaus Göttler) reagiert anders auf die Fragen. Manche erzählen mehr, manche hinterfragen mehr – eine spannende Mischung ist entstanden.
Die natürlich inspiriert, selbst zu hinterfragen. Welches Gottesbild habe ich als Leser? Passt das noch?

Persönlich fand ich einiges an neuen Gedanken, was mich freute. Und vom ersten Eindruck zumindest spornt mich diese Lektüre an, tiefer zu graben. Mal sehen, wie lange das anhält. Besonders toll fand ich das Gespräch mit Bettina Becker. Zum einen, weil sie quasi in meiner alten Heimat (Magdeburg) lebt und zum anderen, weil sie im Hinblick auf die sogenannte „Bekehrung“ sagte:

„Jesus spricht davon, dass wir Menschen zu Jüngern machen sollen und nicht zu einmal bekehrten Leuten. Und ich nehme ganz stark an, dass Jesus die Leute selbst einladen kann, ohne dass er mich als Mittlerin braucht. Ich vermute sogar, dass manche Leute Jesus schon längst nachfolgen, ohne es zu wissen, und andere ihm nicht nachfolgen, obwohl sie davon überzeugt sind.“ (Zitat aus dem Buch, Seite 221).

Matth_28_19Dieses Zitat fand ich so stark, dass ich es direkt mit in meine Journaling-Bibel übernahm als Notiz. Und beim Lesen fiel mir da direkt noch ins Auge, dass quasi direkt nach Jesu Auferstehung, als die Jünger ihn noch mal als menschliche Person sahen, einige zweifelten. Wen wundert es also, wenn wir auch heute immer wieder ins Zweifeln kommen?

Das Ende des Buches fand ich überraschend. Wäre es ein Roman, würde ich sagen, „nicht ganz schlüssig“, aber es ist ja ein Sachbuch. Aber eins, das seine Leser mindestens so sehr in seinen Bann ziehen kann, wie ein spannender Roman.

Chapeau! Vielen Dank für Ihre Offenheit, Herr Hebel!

Torsten Hebel & Daniel Schneider: „Freischwimmer – Meine Geschichte von Sehnsucht, Glauben und dem großen, weiten Mehr“,SCM Verlag 2015. 255 Seiten. ISBN 978-3-7751-5645-5

Dankbarkeit am Dienstag (19)

Liebe Mitleser,

hier kommt das wöchentliche Update. Wofür bin ich heute dankbar?

Vor allem für den Geburtstag, der in der vergangenen Woche anstand: Mr. Son wurde neun Jahre alt. Natürlich gab es da immer wieder diese „damals“- Gespräche. Kennt Ihr die auch? „Als ich in deinem Bauch war…“ besonders toll ist für den Großen die Vorstellung, was er für Sport in meinem Bauch getrieben hat und wie er mich geboxt oder getreten hat von innen. Das gab so manches Grinsen. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (18)

Hallo Ihr Lieben,

das neue Jahr liegt noch recht jung vor uns, gerade mal der zwölfte Tag hat begonnen. Bei uns kehrt nun wieder der Alltag ein. Die Schule startete wieder, der Urlaub ist vorbei. Alles auf Anfang.

Ob man dankbar ist, ist immer wieder eine Entscheidung. Gerade jetzt stehe ich davor. Eigentlich wollte ich nur kurz die Fotos vom Handy auf den Rechner ziehen, aber nun hab ich sie alle zerschossen. Zwar rübergezogen und dummerweise hinterher direkt gelöscht auf dem Handy, um dann festzustellen, dass die importierten Dateien nahezu alle beschädigt sind und nicht angezeigt werden können. Großer Ärger. Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Nun ist es also schon wieder Weihnachten und ein weiteres Kalenderjahr fast vorbei.

image

Ich wünsche euch frohe und gesegnete Weihnachten. Zeit zum Runterkommen nach einer vermutlich hektischen Zeit, ein paar Mußestunden, gutes Essen und den übernatürlichen Frieden, den Gott zu schenken vermag.

Liebe Grüße,
Eure Frauke