„Veronika beschließt zu leben“ von Veronika Fritz

November 1947. Bergheim. Hamburg.

Zwei Mädchen, die im gleichen Monat geboren werden, jedoch unter unterschiedlichsten Voraussetzungen. Susan erfährt Vorfreude und wird geliebt, Veronika scheint den Eltern nur ein Klotz am Bein.

Das Copyright zum Cover liegt natürlich beim Verlag.

Susan entwickelt den Traum, eine erfolgreiche Sängerin zu werden und schafft es recht schnell, nahezu alle Menschen in ihrem Umfeld für ihre Zwecke einzuspannen. Ihr Plan geht auf, sie wird vom Erfolg verwöhnt und das Publikum liebt sie. Allein, dass ihr Manager ihr immer wieder Avancen macht, stört sie. Und sie spielt ihr komplettes Leben lang eine Rolle, täuscht sogar die Eltern, obwohl sie deswegen immer wieder ein schlechtes Gewissen quält. Als schließlich der Nachwuchsregisseur Harry in ihr Leben tritt, scheint sie das große Los gezogen zu haben. Die beiden heiraten, Susan bekommt erste Rollen als Schauspielerin, das Leben scheint perfekt.

Veronika erlebt streitende Eltern, verliert durch deren Trennung und die Folgejahre den Kontakt zum Vater und sieht im Suizid (irgendwann einmal) eine mögliche Lösung für ihr unendliches Unglück. Sie scheint allen Menschen in ihrem Umfeld nur Pech zu bringen, wähnt sich schuldig am Unglück ihrer Eltern. Erst, als Norbert in ihr Leben tritt, scheint sich das Blatt zu wenden. Die beiden werden ein Paar, bekommen sogar ein Baby, heiraten und eine Weile scheint es bergauf zu gehen. Dennoch läuft rasch alles wieder aus dem Ruder und die Hoffnungslosigkeit kehrt zurück.

Dieser autobiografische Roman wechselt zwischen beiden Personen hin und her, als Leserin verfolge ich in regelmäßigen Momentaufnahmen die Entwicklung der beiden. Ob alles weiter geht wie gehabt oder was sich vielleicht ändert, will ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Aber dass Gott eine Rolle spielt, will ich zumindest nicht verschweigen.
Ich finde, der Roman liest sich flüssig und wollte ihn meist nicht aus der Hand legen, weil es immer „grad so spannend“ war.

Im Nachwort von Walter Nitsche gibt es eine Erklärung dafür, dass dieser Roman in einem Verlag erschien, der sonst nur Sachbücher publiziert. Ein wenig Theorie zur ganzheitlichen Seelsorge gibt es auch noch und Hinweise auf die Arbeitsgemeinschaft seelsorgerlicher Berater. Wer sich also für Biografien, Psychologie und Seelsorge interessiert, dem sei dieses Buch herzlich gern empfohlen.

Ich las:
Veronika Fritz: „Veronika beschließt zu leben“, AsB-Verlag mit Edition Philemon, 2018. 251 Seiten für 12,90 Euro. ISBN 978-3-9524135-3-1

Weihnachten

Wieder ist ein Jahr fast vorbei und wir feiern Weihnachten.

Was ich Euch wünsche:

  • Dass nicht Geschenke am wichtigsten sind, sondern das Innere zählt (Euer eigenes Inneres oder der innere Kern von Menschen, die für Euch Bedeutung haben)
  • Dass Ihr trotz allem, was dem vielleicht entgegen stehen mag, Zeit findet, um zur Ruhe zu kommen.
  • Dass es hell wird in der dunklen Jahreszeit
  • Erholung (nach stressigen Zeiten, Konsumterror oder mehr zu tun als sonst im Jahr, falls Ihr zum Beispiel im Verkauf arbeitet, nach [an dieser Stelle bitte einsetzen, was Euch gerade am meisten gestresst hat]…)
  • Frieden (im eigenen Herzen und in den Beziehungen zu Euren Mitmenschen)
  • Lesezeit für alle, die sie sonst vermissen 😉

Weihnachten ist so manchem eine emotional extrem anstrengende Zeit. Viele überdenken das Jahr, wobei nicht nur Positives, sondern zum Beispiel auch erfahrene Verluste zum Tragen kommen. Wer nicht allein sein mag, muss nicht allein bleiben. Unter #KeinerTwittertAllein zum Beispiel lässt sich sowohl digitales als auch analoges Zusammensein über Twitter organisieren – auch für den Jahreswechsel.

Wie auch immer Ihr die Tage verbringt: Habt es fein und macht es Euch gemütlich.

Weihnachtsbaum, Lesezeit

Taufe

 

TaufurkundeJuhu, das Kind wurde getauft! Ein bunter fröhlicher Familiengottesdienst in der Kirche, vor allem von den Kindern gestaltet war das. Anschließend lecker essen mit den Gästen und noch etwas Zeit gemeinsam verbringen.

Ein Tag zum Feiern!

Dankbarkeit am Dienstag (19)

Liebe Mitleser,

hier kommt das wöchentliche Update. Wofür bin ich heute dankbar?

Vor allem für den Geburtstag, der in der vergangenen Woche anstand: Mr. Son wurde neun Jahre alt. Natürlich gab es da immer wieder diese „damals“- Gespräche. Kennt Ihr die auch? „Als ich in deinem Bauch war…“ besonders toll ist für den Großen die Vorstellung, was er für Sport in meinem Bauch getrieben hat und wie er mich geboxt oder getreten hat von innen. Das gab so manches Grinsen. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (18)

Hallo Ihr Lieben,

das neue Jahr liegt noch recht jung vor uns, gerade mal der zwölfte Tag hat begonnen. Bei uns kehrt nun wieder der Alltag ein. Die Schule startete wieder, der Urlaub ist vorbei. Alles auf Anfang.

Ob man dankbar ist, ist immer wieder eine Entscheidung. Gerade jetzt stehe ich davor. Eigentlich wollte ich nur kurz die Fotos vom Handy auf den Rechner ziehen, aber nun hab ich sie alle zerschossen. Zwar rübergezogen und dummerweise hinterher direkt gelöscht auf dem Handy, um dann festzustellen, dass die importierten Dateien nahezu alle beschädigt sind und nicht angezeigt werden können. Großer Ärger. Weiterlesen

Frohe Weihnachten!

Nun ist es also schon wieder Weihnachten und ein weiteres Kalenderjahr fast vorbei.

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Ich wünsche euch frohe und gesegnete Weihnachten. Zeit zum Runterkommen nach einer vermutlich hektischen Zeit, ein paar Mußestunden, gutes Essen und den übernatürlichen Frieden, den Gott zu schenken vermag.

Liebe Grüße,
Eure Frauke

Dankbarkeit am Dienstag (6)

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder ist eine Woche vorbei, in der ich keine weiteren Blogartikel schreiben konnte. Da ist diese Dienstags-Routine doch was Schönes!

 

  • Heute freue ich mich sehr über die pünktliche Lieferung dieses schönen Schmuckstücks:

Journaling_Bible

Weil eine längere Wartezeit dahinter steckt. Ursprünglich hatte ich die „Single Column Journaling Bible-ESV“ Mitte August bestellt. Sie sollte Mitte / Ende September geliefert werden. Wochen später hörte ich nichts Neues, außer, dass noch kein Versanddatum genannt werden könne und man noch dabei sei, das gewünschte Buch zu organisieren. Weiterlesen

Deine Liebe

Heftig, wie sehr Du Dich nach mir sehnst, Du wunderbarer König! Jedes Liebeslied bezeugt Deine unfassbare Liebe; jeder Liebesfilm spricht von Dir und mir. All den Turbulenzen, die uns in den Weg kommen.

    Ewiger Du – begrenztes Ich.

Und doch hast Du alles gegeben, um mit mir Gemeinschaft haben zu können. Du gibst nicht auf, das ist mein Glück. Hältst mich fest, lässt mich gehen, stehst jederzeit mit ausgestreckten Armen, mir entgegenblickend, da. Gehst nicht fort, drehst Dich nie weg von mir, kehrst mir nie den Rücken zu. Lässt mich nicht einen wimpernschlagkurzen Moment aus den Augen, auch wenn ich Deinen Blick betrübe. Dich enttäusche, Dir Tränen in die Augen treibe. Eine Zwiebel bin ich. Verzweifelst Du nicht manchmal an mir? Halt mich fest; ich will Dich lieben!

Mach dir keine Sorgen

Heute morgen im Andachtsbuch:

„Bleibe eine Weile bei mir. Ich habe dir so viel zu sagen. Du gehst auf dem Weg, den ich für dich gewählt habe. Es ist gleichzeitig ein gesegneter und ein gefährlicher Weg. Du erfährst meine wunderbare Gegenwart und verkündest anderen, dass es diese andere Wirklichkeit tatsächlich gibt. Manchmal hältst du dich vielleicht sogar für anmaßend, weil du einen solchen Auftrag ausführst.
Mach dir keine Sorgen darüber, was andere Menschen von dir denken. Das gute Werk, das ich in dir tue, ist anfangs verborgen. Aber schließlich werden Blüten hervorbrechen und reiche Frucht wird wachsen. Bleibe mit mir auf dem Weg des Lebens. Vertraue mir von ganzem Herzen und lass dich von meinem Geist mit Freude und Frieden füllen.
(Sarah Young: „Ich bin bei dir – 366 Liebesbriefe von Jesus“, GerthMedien, Asslar, 2008, S. 271)

Zum Weiterlesen gibt’s 1. Könige 8,23 und Galater 5,22-23.

Das so als Zusage von Gott nochmal zu lesen, macht mir Mut. Gerade, nachdem ich gestern bei einem Gespräch dachte: „Was denkt sie jetzt von mir?“ und das Thema von dem Gespräch noch nicht durch ist…

Danke für Dein Reden, Papa!

Außer Kontrolle

Vor Kurzem war ich mal wieder überwältigt von dem, was ich morgens so lese. Dankbar sein, weil ich von Gott so total gesegnet bin; damit ging es los. Ihm dankbar zu sein, hilft mir, Gottes Wirken mehr wahrzunehmen und mich über diese geniale Liebesbeziehung zu freuen.

Nichts kann dich von meiner Liebe und Gegenwart trennen! Das ist die Grundlage für deine Sicherheit. Wenn du anfängst, dir Sorgen zu machen, dann denke daran, dass du sicher bist, da du zu mir gehörst, und dass ich vollkommen vertrauenswürdig bin.
Du wirst deine Lebensumstände nie unter Kontrolle haben, aber du kannst dich entspannen und auf meine Kontrolle Vertrauen. Versuche, mich immer intensiver kennenzulernen, statt dich um einen vorhersehbaren, sicheren Lebensstil zu bemühen. Ich sehne mich danach, dein Leben zu einem herrlichen Abenteuer zu machen, aber du musst aufhören, dich an Altes zu klammern. Ich schaffe in meinen Geliebten Kindern immer etwas Neues! Halte die Augen für alles offen, was ich für dich vorbereitet habe.
(Sarah Young: “Ich bin bei dir – 366 Liebesbriefe von Jesus”, GerthMedien, Asslar, 2008, S. 221)

Gerade momentan, wo anscheinend überall nur noch Krisen unsere Welt durchschütteln, tut es mir gut, diesen liebevollen, sorgenden Papa im Himmel zu haben, der mir in den Alltag spricht und mich tatsächlich mit Segen überschüttet. Der mir im richtigen Moment Menschen begegnen lässt und Sätze wichtig macht, die einfach passen. Der nie aufgibt, mich von Seiner Liebe zu überzeugen, obwohl ich manchmal fast ein hoffnungsloser Fall zu sein scheine. Der einfach großartig ist!

Danke für Dein Reden, Papa!