… ein bisschen blogmüde…

Momentan bin ich ein bisschen blogmüde. Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt. Kaum Artikel – vermutlich ist das ein erstes Anzeichen. „Wie kommt’s?“ Keine Ahnung. Einfach so, würde ich sagen. Ein typischer Fall von „ich weiß es nicht“, wäre ich mein Kind.

Eine Leseflaute gibt es nicht momentan und es gab so einige Bücher in letzter Zeit, die mir gefallen haben. Aber mich aufraffen und darüber auch noch schreiben? Dazu nahm ich mir nicht die Zeit. Der Elan fehlte dafür oder wurde anderweitig aufgebraucht. Haushalt, Kind, Hausaufgaben, Eltern-Termine in der Schule…

Vielleicht schickt auch einfach das Jahresende und damit das herannahende Ende meiner Auszeit seine Schatten voraus? Wer weiß… Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (11)

Hallöchen,

die Urlaubs- und Blogpause ist hiermit für vorbei erklärt. Und heute bin ich – vor allem, wenn ich mir die Bilder der letzten Woche so anschaue – für Etliches dankbar. Da wären…

Natürlich und als allererstes die Urlaubswoche mit dem Lieblingsehemann (dem einzigen) von allen.

Ein paar Eindrücke davon gibt es hier:

KaffeeLecker Kaffee

 

 

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digital native?

Geht das überhaupt? Von Natur aus digital. Ureinwohner des Planeten Digital… Wie immer man drüber denken mag, unsere Kinder wachsen in unserer mehr und mehr digitalisierten Umgebung auf. Welches Kind versucht heute nicht, auch vor dem 13. Geburtstag endlich bei #fb mitmischen zu dürfen? Ob sie jemals all den Müll wieder aus dem Netz bekommen werden, darf mehr als lautstark angezweifelt werden.

Wo bewegt sich unsere Gesellschaft hin?

Ob wir ganz normale Freundschaften später überhaupt noch kennen? Oder wie früher – heute vielleicht noch vereinzelt – auf Dörfern, wo die „Alten“ auf der Bank vor dem Haus saßen, den Kindern beim Fußballspielen zusahen und die Dorfgemeinschaft gemeinsam die Kinder erzog…

Schon heute diskutiere ich mit Freunden oft online gelesenes statt eigener Erfahrungen. Unser virtuelles Ersatzleben?

Regelmäßig offline-Zeiten einplanen tut (mir) gut. Stille statt medialer Überflutung. Packen wir es an?

Bringt es was, sich nach der „guten, alten Zeit“ zu sehnen?

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So ein Entwurf für den Blog, der seit Monaten „in der Schublade liegt“.
Heute stelle ich erleichtert fest, dass uns Menschen anscheinend endlich auffällt, dass Online-Kontakte das wahre Leben mit richtigen Begegnungen und Gesprächen doch nicht ersetzen.

So findet heute in Köln das #koellesterin statt und am 6.4. das Twitter-Treffen #twonn in Bonn.

Trefft Euch, Leute, begegnet Euch, lernt Euch kennen… und legt ruhig auch mal das Smartphone aus der Hand. 🙂

Change

Yes, that’s me. Aus „Friederike Sieb“ wird F r a u k e S c h n e c k. Wenn du diesen Blog über die Suche nach meinem Namen gefunden haben solltest:
Ja, auch dies habe ich in den letzten Jahren geschrieben.
Warum unter Pseudonym bisher? Um genau solche Suchmaschinentreffer zu verhindern. Schließlich geht’s in meinen Texten nicht selten recht privat zu.
Warum jetzt nicht mehr?
Weil der Gedanke, dass mich das nun mal ausmacht, immer wieder hochkommt. Meine Gedanken, Ansichten, Emotionen, Meinungen, meine Suche nach dem Leben, mir selbst und Gott… all das bin ich.
Wenn du zum Gelesenen etwas loswerden willst: Kontaktier mich gern über jelimuki[@]gmail.com – vielleicht können wir uns ein bisschen austauschen?
Ich weiß, dass meine Ansprüche hoch sind und ich ihnen selbst oft nicht gerecht werde.
Das Leben verstehe ich als Lernprozess.
Auf meinem Weg sein mit Gott, meinem lieben Vater, Jesus, meinem Retter und dem Heiligen Geist, der sich hoffentlich wohl fühlt bei mir und auf den ich immer schneller und mehr hören will. Dieses sanfte Säuseln.
Gottes Gnade und Liebe sollen mein Leben prägen, Er darf und soll meinen Charakter verändern.
Ihm will ich folgen.

Schritt für Schritt.

Schauspieler

Heute morgen: Twitter checken. Mr Son dabei. Plötzlich:

– Da ist ja auch der Schauspieler!

[Wüsste nicht, dass ich bei Twitter einem Schauspieler folge.]

– Wo?
– Da!

Ich muss lachen und schreib dem @arithmetix gleich mal:

– Mr Son sieht dein Bild hier und sagt: „Oh, da ist ja der Schauspieler!“ Jobwechsel? 😉 Guten Morgen.

– Guten Morgen! 😉 Welcher Schauspieler? 😉

– Du. Wusste ich bisher auch nix von. 😉

– Hahahaha! <;3 Will der Jung ein Autogramm? 😉

Ich geb‘ die Frage an Mr Son weiter. Er will erstmal wissen, was ein Autogramm ist. Mein Erklärungsversuch: Das ist ein Zettel, auf den jemand seine Unterschrift macht.
Mr Son fragt nach: Kommt das dann in einen Bri-ief? Für mi-ich?
Große Aufregung.

Bei Twitter sieht das dann so aus:
– Hab ihn gefragt. Erste Antwort: „Was ist denn ein Autogramm?“ Nach kurzer Erklärung: „Ja. Dann kommt der für mich in ein Brief.“
– „der“ steht in dem Fall für den Zettel, auf den jemand seine Unterschrift macht. 🙂
Na dann mal los. 😉

In dem Moment kommt mein Bruder vom Bäcker zurück und Mr Son gibt ihm gleich die freudige Nachricht weiter:

– Ich krieg‘ ein Auto-gra-hamm!
– Von wem denn?
– Von einem Schauspieler!
– Und wie heißt der?
– Weiß ich doch nicht! …
Mama, wie heißt der Schauspieler?
– Arithmetix.

Mr Son wieder an den Onkel:
– Von Arithmetix! Und der ist ein Schauspieler!

Ruhiger Sonntag

Weiß gar nicht, wann ich zuletzt einen Sonntag einfach größtenteils so sehr vertrödelt hab wie heute. Kind seit dem Vormittag beim Papa, aber so ungünstig abgeholt, dass ich die Möglichkeit, nach Wochen mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, dann sein ließ… Also, was machen?

Die höchste Bürgerpflicht – Ankurbeln den Wirtschaft per privaten Konsum 🙂 – ginge zwar, aber sonntags mag ich DAS nun wirklich nicht.

Also lieber

– die Urlaubspost durchgehen
– Twitter verfolgen und sich über

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Weckruf

Was ist eigentlich mit uns Deutschen los? Jammer-Ossis, Besser-Wessis… Allesamt drehen wir uns immer wieder um uns selbst. Beweinen, bedenken, bestaunen unsere Vergangenheit, blicken in jeden historischen Spiegel, den wir finden können.
Wie oft denn noch werden die Dokumentationen ausgestrahlt zum Bau der Mauer, zur Einheit, der Emanzipation der Frauen und all den Geschehnissen rund um das Dritte Reich?

Ja, die Geschichte darf nicht vergessen werden. Aber das verlangt auch niemand.

Trotzdem ist es an der Zeit, aufzustehen. Die Augen auf zu machen und

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Büroarbeit

Im vergangenen Winter machte ich für einen Nachmittag die Bekanntschaft einer Frau, die seit etwa 10 Jahren in Deutschland lebt. Geboren und aufgewachsen ist sie in Marokko, wo das Frauenbild ein gänzlich anderes ist. Was für sie aber viel wichtiger zu sein schien: Da sei es immer schön warm. Unser Gespräch fand im Dezember bei Minusgraden statt, sodass diese Erinnerung, die in einer halben Stunde bestimmt drei Mal ihren Mund verließ, auch mich erfreute.

Es war Sonntag und irgendwann frug sie, ob ich am nächsten Tag   Weiterlesen