… ein bisschen blogmüde…

Momentan bin ich ein bisschen blogmüde. Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt. Kaum Artikel – vermutlich ist das ein erstes Anzeichen. „Wie kommt’s?“ Keine Ahnung. Einfach so, würde ich sagen. Ein typischer Fall von „ich weiß es nicht“, wäre ich mein Kind.

Eine Leseflaute gibt es nicht momentan und es gab so einige Bücher in letzter Zeit, die mir gefallen haben. Aber mich aufraffen und darüber auch noch schreiben? Dazu nahm ich mir nicht die Zeit. Der Elan fehlte dafür oder wurde anderweitig aufgebraucht. Haushalt, Kind, Hausaufgaben, Eltern-Termine in der Schule…

Vielleicht schickt auch einfach das Jahresende und damit das herannahende Ende meiner Auszeit seine Schatten voraus? Wer weiß… Weiterlesen

Überraschung im Wald

Als das Kind nun die nächste Hausaufgabe der gleichen Art [Reizwortgeschichte, vgl. letzter Blogpost] fertig stellte, sagte es gleich von sich aus, ich könne sie gerne wieder bloggen. Gerne doch, bittesehr. Die Reizworte dieses Mal waren: Wolf, Verletzung und Wald.

Überraschung im Wald

An einem schönen Sommertag war Tom bei seiner Oma. Seine Oma hieß Anni. Seine Oma wollte, dass Tom Brombeeren pflückt. Tom war damit einverstanden und ging in den Wald. Im Wald fand er einen verletzten Wolf. Der Wolf war an der Pfote verletzt und heulte die ganze Zeit. Tom kriegte richtig Angst vor dem Wolf. Tom rief den Tierarzt mit seinem Handy an, damit er dem Wolf helfen konnte. Er hielt Abstand, damit der Wolf ihn nicht beißen konnte. Nach einer Weile kam der Tierarzt mit seinem Auto. Der Tierarzt verband dem Wolf die Pfote und nahm den Wolf im Kofferraum mit. Vor lauter Aufregung vergaß Tom, dass er Beeren pflücken wollte. Er ging zur Oma Anni und erzählte ihr alles.
Oma Anni fragte Tom: „Und wo sind die Brombeeren?“
Tom sagte: „Oh, die habe ich vor lauter Aufregung vergessen.“
Oma Anni sagte: „Dann können wir ja mal den Wolf beim Tierarzt besuchen und auf dem gleichen Weg Brombeeren pflücken.“
Sie waren beide glücklich.

Dankbarkeit am Dienstag (11)

Hallöchen,

die Urlaubs- und Blogpause ist hiermit für vorbei erklärt. Und heute bin ich – vor allem, wenn ich mir die Bilder der letzten Woche so anschaue – für Etliches dankbar. Da wären…

Natürlich und als allererstes die Urlaubswoche mit dem Lieblingsehemann (dem einzigen) von allen.

Ein paar Eindrücke davon gibt es hier:

KaffeeLecker Kaffee

 

 

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Das neue Jahr

Nun liegt es vor mir,
lang und kurz und unbekannt.
Etliches schon geplant,
das Meiste noch unverplant.
365 Einheiten, die ersten paar schon wieder Vergangenheit.
Ein Fingerschnipp, so schnell geht das.

Lebe ich strikt nach Kalender und To-Do-Liste?
Lasse ich mich treiben von all der Hektik um mich her?
Oder schaff ich es, immer wieder zur Ruhe zu kommen,
mir Auszeiten zu gönnen?

Werde ich viel lesen? Viel schreiben?
Viel singen? Viel tanzen?
Oder werde ich abends so kaputt sein,
dass meine Energie gerade so noch für den Fernseher reicht?

Das neue Jahr.
Schon bin ich mittendrin.
Und in nicht all zu langer Zeit
werd‘ ich mich schon wieder fragen, wo es geblieben ist.

Die geschenkte Lebenszeit gut nutzen –
das möchte ich…

digital native?

Geht das überhaupt? Von Natur aus digital. Ureinwohner des Planeten Digital… Wie immer man drüber denken mag, unsere Kinder wachsen in unserer mehr und mehr digitalisierten Umgebung auf. Welches Kind versucht heute nicht, auch vor dem 13. Geburtstag endlich bei #fb mitmischen zu dürfen? Ob sie jemals all den Müll wieder aus dem Netz bekommen werden, darf mehr als lautstark angezweifelt werden.

Wo bewegt sich unsere Gesellschaft hin?

Ob wir ganz normale Freundschaften später überhaupt noch kennen? Oder wie früher – heute vielleicht noch vereinzelt – auf Dörfern, wo die „Alten“ auf der Bank vor dem Haus saßen, den Kindern beim Fußballspielen zusahen und die Dorfgemeinschaft gemeinsam die Kinder erzog…

Schon heute diskutiere ich mit Freunden oft online gelesenes statt eigener Erfahrungen. Unser virtuelles Ersatzleben?

Regelmäßig offline-Zeiten einplanen tut (mir) gut. Stille statt medialer Überflutung. Packen wir es an?

Bringt es was, sich nach der „guten, alten Zeit“ zu sehnen?

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So ein Entwurf für den Blog, der seit Monaten „in der Schublade liegt“.
Heute stelle ich erleichtert fest, dass uns Menschen anscheinend endlich auffällt, dass Online-Kontakte das wahre Leben mit richtigen Begegnungen und Gesprächen doch nicht ersetzen.

So findet heute in Köln das #koellesterin statt und am 6.4. das Twitter-Treffen #twonn in Bonn.

Trefft Euch, Leute, begegnet Euch, lernt Euch kennen… und legt ruhig auch mal das Smartphone aus der Hand. 🙂

Change

Yes, that’s me. Aus „Friederike Sieb“ wird F r a u k e S c h n e c k. Wenn du diesen Blog über die Suche nach meinem Namen gefunden haben solltest:
Ja, auch dies habe ich in den letzten Jahren geschrieben.
Warum unter Pseudonym bisher? Um genau solche Suchmaschinentreffer zu verhindern. Schließlich geht’s in meinen Texten nicht selten recht privat zu.
Warum jetzt nicht mehr?
Weil der Gedanke, dass mich das nun mal ausmacht, immer wieder hochkommt. Meine Gedanken, Ansichten, Emotionen, Meinungen, meine Suche nach dem Leben, mir selbst und Gott… all das bin ich.
Wenn du zum Gelesenen etwas loswerden willst: Kontaktier mich gern über jelimuki[@]gmail.com – vielleicht können wir uns ein bisschen austauschen?
Ich weiß, dass meine Ansprüche hoch sind und ich ihnen selbst oft nicht gerecht werde.
Das Leben verstehe ich als Lernprozess.
Auf meinem Weg sein mit Gott, meinem lieben Vater, Jesus, meinem Retter und dem Heiligen Geist, der sich hoffentlich wohl fühlt bei mir und auf den ich immer schneller und mehr hören will. Dieses sanfte Säuseln.
Gottes Gnade und Liebe sollen mein Leben prägen, Er darf und soll meinen Charakter verändern.
Ihm will ich folgen.

Schritt für Schritt.

Reisezeit

Lange genug geplant, kurzfristig die Liste geschrieben und gepackt… Nun geht es also für eine Woche raus aus Bonn und mal nach London. Vom Chef empfohlener Englisch-Kurs. Vielleicht nicht das beste Kompliment, aber Lernen ist ja immer gut. Also eine Woche andere Leute, andere Stadt, andere Sprache… ein anderes Leben. So ganz allein für mich verantwortlich… Auch mal gut.

Das Kind ist die Tage beim Papa untergebracht und freut sich auf eine Männerwoche inklusive Geburtstagsfeiern. Sehr schön. Hoffentlich bleiben alle gesund, kein Flugzeug stürzt ab, es gibt keinen den Flugverkehr behindernden Vulkanausbruch…

Die beste Kraft aller Zeiten ist natürlich auch dort dabei, von daher kann das nur gut werden.
Eine schöne Woche Euch, bis bald.

Ruhiger Sonntag

Weiß gar nicht, wann ich zuletzt einen Sonntag einfach größtenteils so sehr vertrödelt hab wie heute. Kind seit dem Vormittag beim Papa, aber so ungünstig abgeholt, dass ich die Möglichkeit, nach Wochen mal wieder einen Gottesdienst zu besuchen, dann sein ließ… Also, was machen?

Die höchste Bürgerpflicht – Ankurbeln den Wirtschaft per privaten Konsum 🙂 – ginge zwar, aber sonntags mag ich DAS nun wirklich nicht.

Also lieber

– die Urlaubspost durchgehen
– Twitter verfolgen und sich über

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Büroarbeit

Im vergangenen Winter machte ich für einen Nachmittag die Bekanntschaft einer Frau, die seit etwa 10 Jahren in Deutschland lebt. Geboren und aufgewachsen ist sie in Marokko, wo das Frauenbild ein gänzlich anderes ist. Was für sie aber viel wichtiger zu sein schien: Da sei es immer schön warm. Unser Gespräch fand im Dezember bei Minusgraden statt, sodass diese Erinnerung, die in einer halben Stunde bestimmt drei Mal ihren Mund verließ, auch mich erfreute.

Es war Sonntag und irgendwann frug sie, ob ich am nächsten Tag   Weiterlesen