„Literatur! Eine Reise durch die Welt der Bücher“ von Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi

Ich hatte „Literatur!“ irgendwann in der Buchhandlung meiner Heimatstadt als altes Leseexemplar bekommen, weit nach Ablauf der Sperrfrist. Nun wartete es noch ein paar Jahre bei den ungelesenen Büchern, bevor ich im Januar doch endlich dazu griff. Und nun? Ich bin begeistert!

Das Copyright zum Cover liegt natürlich beim Verlag.

Es versammelt wirklich sehr schöne Zusammenfassungen, die allein schon von den Formulierungen oft Spaß machen. Oft genug spielen die Autorinnen mit Ironie und Witz. Auch die Illustrationen gefallen mir gut. Vor allem die, die Buchinhalte zusammenfassen. 

Wer neugierig ist auf die Welt der Literatur und riskieren kann, dass seine Lesewunschliste wächst, liegt mit diesem Überblick sicher nicht falsch. 

Kurzmeinung: „Stille Nacht allerseits“ von Jörg Maurer

Für mich fing das neue Jahr buchmäßig direkt mit einem Flop an. Habe die Lektüre nach nicht mal 100 Seiten doch noch abgebrochen.

Rein subjektiv vermutlich das bescheuertste Buch, in dem ich bisher etwas über Weihnachten gelesen hab.

Das Copyright zum Cover liegt natürlich beim Verlag.

Alles, was traditionell zu Weihnachten gehört, wird schlecht gemacht. Das Ganze verpackt in „die Wissenschaft sagt aber, dass das alles so gar nicht gewesen sein kann“, womit permanent der christliche Glaube attackiert wird. So zumindest auf den ersten 90 Seiten, die ich las, bis ich mich zum Abbrechen durchgerungen habe…

Mein Fazit in diesem Fall: Autor, bleib bei deinen Krimis!

2019 – ein Jahresrückblick in Büchern

Zum Jahresende hier wieder eine Übersicht über die Lektüren, mit denen ich mich in diesem Jahr beschäftigte:

Januar

  • Takis Würger: Der Club (Hörbuch im Auto)
  • Vera Buck: Das Buch der vergessenen Artisten
  • Lucia Berlin: Was wirst du tun, wenn du gehst
  • Sharon Garlough Brown: Du bleibst an meiner Seite

Februar

  • Sharon Garlough Brown: Wohin du mich auch führst
  • Rebecca Westcott: Pusteblumentage
  • Tübinger Projektgruppe „Frauen im Kirchenkampf“: Im Dunstkreis der rauchenden Brüder
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2019 hier so.

Das Jahr war gut zu mir. Sehr anstrengend, aber auch sehr gut.

Es begann mit einer offenen Lebensfrage (Bleiben oder Gehen?), die ich eigentlich erst nach dem nun kommenden Jahreswechsel final für mich beantworten wollte. Dann nahm das Thema Fahrt auf, es wurde stressig. Ich konnte meine Entscheidung doch schon treffen und anschließend ging alles rasant. Der getroffenen Entscheidung folgten innerhalb von zwei Wochen Konsequenzen – Umzug Nummer eins – und unser Leben hat sich komplett gewandelt.

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2018 – ein Jahresrückblick in Büchern

Hallo Ihr Lieben,

auch in diesem Jahr hab ich so gut wie gar nicht gebloggt. Warum? Vermutlich, weil das Leben auch ohne Bloggen genug zu bieten hatte. Gelesen hab ich natürlich trotzdem so Einiges. Zwar nicht ganz so viel wie im Jahr davor, aber dennoch.

Eine Premiere war für mich in 2018, dass ich mir erlaubte, auch Lektüren abzubrechen, wenn ich mit dem Buch einfach nicht warm wurde. Das fühlt sich noch immer sehr ungewohnt an für mich, aber das Leben sei zu kurz für schlechte Bücher, heißt es.

Hier nun zum Jahresabschluss eine Übersicht über die Lektüren, die bei mir in diesem Jahr Bestandteil meiner Lesezeit waren.

Januar

  • Wolfgang Schmitz: Schneller lesen, besser verstehen – Abgebrochen
  • Volker Weidermann: Das Buch der verbrannten Bücher
  • Kai Meyer: Die Spur der Bücher (Hörbuch im Auto)
  • Asta Scheib: Eine Zierde in ihrem Hause
  • Stacy Eldredge: Werden, wie du mich siehst
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„Veronika beschließt zu leben“ von Veronika Fritz

November 1947. Bergheim. Hamburg.

Zwei Mädchen, die im gleichen Monat geboren werden, jedoch unter unterschiedlichsten Voraussetzungen. Susan erfährt Vorfreude und wird geliebt, Veronika scheint den Eltern nur ein Klotz am Bein.

Das Copyright zum Cover liegt natürlich beim Verlag.

Susan entwickelt den Traum, eine erfolgreiche Sängerin zu werden und schafft es recht schnell, nahezu alle Menschen in ihrem Umfeld für ihre Zwecke einzuspannen. Ihr Plan geht auf, sie wird vom Erfolg verwöhnt und das Publikum liebt sie. Allein, dass ihr Manager ihr immer wieder Avancen macht, stört sie. Und sie spielt ihr komplettes Leben lang eine Rolle, täuscht sogar die Eltern, obwohl sie deswegen immer wieder ein schlechtes Gewissen quält. Als schließlich der Nachwuchsregisseur Harry in ihr Leben tritt, scheint sie das große Los gezogen zu haben. Die beiden heiraten, Susan bekommt erste Rollen als Schauspielerin, das Leben scheint perfekt. „„Veronika beschließt zu leben“ von Veronika Fritz“ weiterlesen

Meine Buchmesse in Frankfurt 2018 – eine Nachlese

Für mich gab es ein Novum dieses Jahr: Nicht nur zwei, sondern ganze drei Tage durfte ich auf der Frankfurter Buchmesse verbringen! Ob das ausreichend war? Lest selbst!

Bereits am Dienstag gab es eine Zusatzstunde, als es einen Presserundgang durch den Ehrengastland-Pavillon von Georgien gab. Das war toll! ‚So leer werde ich diesen Messebereich sicher nicht noch einmal sehen‘ dachte ich mir und sollte damit Recht behalten.

Georgian Characters

Nach dem recht nüchternen Ehrengastauftritt im letzten Jahr war der diesjährige einfach phänomenal. Alles wirkte sehr durchdacht und mit viel Herzblut umgesetzt.

Ein dezent psychedelisch wirkender Klangteppich durchwehte den Raum. Woher der kam? Aus dem „Hub of Emotions“. Ein würfelförmiger Raum, in den man gehen konnte. Videoinstallationen an allen vier Wänden zeigten Gesichter von georgischen Autor/innen, deren Mimik der Betrachter in Zeitlupe verfolgen konnte.

Noch interessanter fand ich persönlich aber den „Hub of Reflections“. Hier gab es „Meine Buchmesse in Frankfurt 2018 – eine Nachlese“ weiterlesen

„Sophie Scholl – Lesen ist Freiheit!“ von Barbara Ellermeier

„Doch nein, ich will mir meinen Mut durch nichts nehmen lassen, diese Nichtigkeiten werden doch nicht Herr über mich werden können, wo ich ganz andere unantastbare Freuden besitze.“

Das schrieb Sophie Scholl am 7.11.1942 an Fritz Hartnagel. Es ist einer der Sätze, die ich in dem kleinen Büchlein sehr, sehr mag.

Die weisse Rose

Im Deutsch-Buch aus der Schule ist immerhin ein Flugblatt der Weißen Rose nachzulesen (im Bild zu sehen).

Während der letzten Tage habe ich das Büchlein „Lesen ist Freiheit!“ mit Brief- und Tagebuchauszügen von Sophie Scholl (links im Bild) gelesen. Auch bisher nicht gedruckte Zeichnungen von ihr finden sich darin. So jung sie auch nur wurde, mutig war Sophie allemal! Als sie Pflichtdienste bei den Nazis verrichten musste, rettete sie sich durch heimliches Lesen vor dem Verzagen. Sie las zum Beispiel den Zauberberg von Thomas Mann. Und Augustinus. Der ist jetzt meine nächste Lektüre. Sophie musste abends heimlich lesen, weil im Lager Bücher eigentlich verboten waren. Dass wir heute unsere Lektüren in Freiheit auswählen dürfen, empfinde ich nach diesen Seiten als großes Vorrecht. „„Sophie Scholl – Lesen ist Freiheit!“ von Barbara Ellermeier“ weiterlesen

LEON

Leon Cover Kochbuch
Copyright des Covers: beim Verlag!

Juni 2011:
Ein Buch wie eine große Entdeckungsreise, seinen Preis definitiv wert. Bin begeistert! Ich weiß nicht, ob mich jemals zuvor ein Kochbuch so positiv beeindruckt hat. Bilder, Layout – die ganze Aufmachung… Nun heißt es nur noch: Rezepte ausprobieren. :-)

„LEON – Natürlich Fast Food – Ehrlich. Einfach. Gut.“ von Henry Dimbleby & John Vincent, deutsche Ausgabe erschienen 2011 im DuMont Buchverlag Köln.

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Update im Juli 2018:

Leider habe ich in den sieben Jahren, die dieses ausnehmend schöne Buch bei mir verbrachte, kaum Rezepte ausprobiert. Geblättert immer wieder gern, aber leider mehr auch nicht. Deswegen fiel das Buch nun einer großen Aussortieraktion im Hause jelimuki zum Opfer. Bei einem anderen Leser ist es sicherlich besser aufgehoben auf Dauer. Wer auch immer es bekommt: Viel Freude damit!

Netzwerken beim Literaturcamp 2018 in Heidelberg

LitCampDas Literaturcamp fand statt und war wieder sehr genial! Viele tolle Sessions erlebt, zahlreiche liebe Buchmenschen (wieder) getroffen, mal geknuddelt und das eine oder andere tolle Gespräch geführt. Juhu!

Wer nicht dabei war, hat was verpasst. Sorry.

Sicherlich kein komplett neues (im Sinne von „unbekanntes“) Thema ist das Netzwerken, aber Zippi und Christian Milkus haben dazu eine tolle Session gemacht. Hier daher gern ein paar der Punkte, die sie als Tipps gaben, für dich zum Nachlesen. „Netzwerken beim Literaturcamp 2018 in Heidelberg“ weiterlesen