LEON

Leon Cover Kochbuch

Copyright des Covers: beim Verlag!

Juni 2011:
Ein Buch wie eine große Entdeckungsreise, seinen Preis definitiv wert. Bin begeistert! Ich weiß nicht, ob mich jemals zuvor ein Kochbuch so positiv beeindruckt hat. Bilder, Layout – die ganze Aufmachung… Nun heißt es nur noch: Rezepte ausprobieren. 🙂

„LEON – Natürlich Fast Food – Ehrlich. Einfach. Gut.“ von Henry Dimbleby & John Vincent, deutsche Ausgabe erschienen 2011 im DuMont Buchverlag Köln.

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Update im Juli 2018:

Leider habe ich in den sieben Jahren, die dieses ausnehmend schöne Buch bei mir verbrachte, kaum Rezepte ausprobiert. Geblättert immer wieder gern, aber leider mehr auch nicht. Deswegen fiel das Buch nun einer großen Aussortieraktion im Hause jelimuki zum Opfer. Bei einem anderen Leser ist es sicherlich besser aufgehoben auf Dauer. Wer auch immer es bekommt: Viel Freude damit!

Netzwerken beim Literaturcamp 2018 in Heidelberg

LitCampDas Literaturcamp fand statt und war wieder sehr genial! Viele tolle Sessions erlebt, zahlreiche liebe Buchmenschen (wieder) getroffen, mal geknuddelt und das eine oder andere tolle Gespräch geführt. Juhu!

Wer nicht dabei war, hat was verpasst. Sorry.

Sicherlich kein komplett neues (im Sinne von „unbekanntes“) Thema ist das Netzwerken, aber Zippi und Christian Milkus haben dazu eine tolle Session gemacht. Hier daher gern ein paar der Punkte, die sie als Tipps gaben, für dich zum Nachlesen. Weiterlesen

„Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky

John StreleckyDieses kleine Buch wurde mir recht häufig von verschiedensten Personen empfohlen. Irgendwann war es dann soweit, dass ich es mir gekauft habe. Wann und wo, weiß ich nicht mehr. Jetzt habe ich es aus meinem „Stapel ungelesener Bücher“ befreit und innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.

Der Inhalt ist schnell erzählt, denn wirklich viel passiert nicht:

John, der uns als gestresster Manager vorgestellt wird, ist auf dem Weg in eine Urlaubswoche. Weiterlesen

Weihnachten

Wieder ist ein Jahr fast vorbei und wir feiern Weihnachten.

Was ich Euch wünsche:

  • Dass nicht Geschenke am wichtigsten sind, sondern das Innere zählt (Euer eigenes Inneres oder der innere Kern von Menschen, die für Euch Bedeutung haben)
  • Dass Ihr trotz allem, was dem vielleicht entgegen stehen mag, Zeit findet, um zur Ruhe zu kommen.
  • Dass es hell wird in der dunklen Jahreszeit
  • Erholung (nach stressigen Zeiten, Konsumterror oder mehr zu tun als sonst im Jahr, falls Ihr zum Beispiel im Verkauf arbeitet, nach [an dieser Stelle bitte einsetzen, was Euch gerade am meisten gestresst hat]…)
  • Frieden (im eigenen Herzen und in den Beziehungen zu Euren Mitmenschen)
  • Lesezeit für alle, die sie sonst vermissen 😉

Weihnachten ist so manchem eine emotional extrem anstrengende Zeit. Viele überdenken das Jahr, wobei nicht nur Positives, sondern zum Beispiel auch erfahrene Verluste zum Tragen kommen. Wer nicht allein sein mag, muss nicht allein bleiben. Unter #KeinerTwittertAllein zum Beispiel lässt sich sowohl digitales als auch analoges Zusammensein über Twitter organisieren – auch für den Jahreswechsel.

Wie auch immer Ihr die Tage verbringt: Habt es fein und macht es Euch gemütlich.

Weihnachtsbaum, Lesezeit

Winterlese in Bad Mergentheim

Ich weiß, an diesem Wochenende findet die BuchBerlin statt. Vor anderthalb Jahren hatte ich sie mir im Kalender notiert, aber nachdem wir recht viel unterwegs sind an Wochenenden, bin ich inzwischen über jedes reisefreie Wochenende froh. Und immer wieder überrascht, was für tolle literarische Veranstaltungen es in Bad Mergentheim gibt. Gestern Abend war es wieder so weit und heute geht es sogar noch weiter.

Die erste Winterlese findet statt und die Literatur-Soirée gestern Abend hat mich schwer begeistert! Vertreter von 14 unabhängigen Verlagen stellten ihre Lieblinge aus den aktuellen Verlagsprogrammen vor und gaben kurze Einblicke in die jeweilige Verlagsgeschichte. Weiterlesen

Frauen in Ausnahmesituationen und wie sie sich zu helfen wissen – „Der Frauenchor von Chilbury“ von Jennifer Ryan

Historischer Roman, Jennifer RyanInhalt:

Der Roman spielt während dem zweiten Weltkrieg im Südosten Englands. Er beginnt mit der offiziellen Bekanntmachung, dass der Chor von Chilbury aufgelöst wird, weil die Männer fehlen.

„Zuerst jagen sie unsere Männer in die Schlacht, dann zwingen sie uns Frauen zur Arbeit, und jetzt nehmen sie uns auch noch den Chor weg. Wenn das so weitergeht, finden die Deutschen hier nur noch einen Haufen verbitterter Weiber, die sich sang- und klanglos ergeben.“ (S. 9)

Direkt im Anschluss lernen wir Mrs. Tilling kennen, die in ihrem Journal von den Vorgängen und ihren Beobachtungen in Chilbury erzählt. Ihr Mann ist bereits gefallen und ihr Sohn hat sich direkt mit 18 Jahren zum Kriegsdienst gemeldet. Er soll in Kürze Richtung Frankreich aufbrechen. Weiterlesen

Lieblingsautoren im Wandel meines Leselebens

Es ist Sonntag nachmittag und die Aktion „Buchpassion – Edition: Lieblingsautorinnen und -autoren“ neigt sich ihrem Ende. Mitte September hatte ich zwar eine erste Idee für meinen Beitrag, aber wegen akutem Zeitmangel (neuer Job) ging es nie auch nur ansatzweise an die Umsetzung. Nun sind plötzlich noch ein oder zwei Stunden Luft und vielleicht klappt es doch noch. Also los!

Im Laufe meines Leselebens hatte ich immer wieder verschiedene Lieblingsautoren und -autorinnen. Von denen, die mir jetzt spontan einfallen, möchte ich Euch gern kurz mal erzählen.

Als Kind begann meine Oma, mir die „Nesthäkchen“-Bände Weiterlesen

Lieber mit dem Kind

Mein Kind macht mich zu einem besseren Menschen.

Sobald ich mal nur für mich allein verantwortlich bin, verfalle ich gern in das Verhalten von früher zurück. Überall liegt was zu lesen, schreiben oder sonstiges Papier herum, Aufräumen wird zum No-Go erklärt, die Ernährung sinkt auf das Notfall-Niveau:

  • Toast
  • Tee
  • Tüten- oder Dosensuppen
  • Tiefkühlpizza

Wenn ich zudem auch noch frei habe, werden die Abende lang und länger, die Tage verschwimmen zu zeitlich undefinierbarem Einheitsbrei.

Was also verbessert das Kind? Weiterlesen

Falsche Freundschaft – von Brigitte Blobel

Neulich saß ich heulend in der Bücherei. Nun, zum Glück nicht wirklich, aber ich kämpfte schwer gegen meine Tränen an.

Warum?

Weil ich in ein Buch hineinlas, von dem ich dachte, das könnte was fürs Kind sein. Ich las weit am Ende und war – obwohl ich nicht die ganze Geschichte kannte – sehr berührt vom Gelesenen.

Das Kind kam um die Ecke und war fertig mit der eigenen Auswahl, sodass ich „mein“ Buch zuklappte, noch einmal schluckte, um den Kloß im Hals loszuwerden, und das Buch mit auf den Auswahlstapel legte.

Als wir später am gleichen Tag bei einem Arzt noch Wartezeit hatten, begann ich, dem Kind die Geschichte vorzulesen.

Und weil ich selbst gespannt war, wie sich die Story entwickeln würde, Weiterlesen

… ein bisschen blogmüde…

Momentan bin ich ein bisschen blogmüde. Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt. Kaum Artikel – vermutlich ist das ein erstes Anzeichen. „Wie kommt’s?“ Keine Ahnung. Einfach so, würde ich sagen. Ein typischer Fall von „ich weiß es nicht“, wäre ich mein Kind.

Eine Leseflaute gibt es nicht momentan und es gab so einige Bücher in letzter Zeit, die mir gefallen haben. Aber mich aufraffen und darüber auch noch schreiben? Dazu nahm ich mir nicht die Zeit. Der Elan fehlte dafür oder wurde anderweitig aufgebraucht. Haushalt, Kind, Hausaufgaben, Eltern-Termine in der Schule…

Vielleicht schickt auch einfach das Jahresende und damit das herannahende Ende meiner Auszeit seine Schatten voraus? Wer weiß… Weiterlesen