Wie ich zum Lesen kam. #buchpassion

lesendeDass ich gerne lese, dürfte für Leser dieses Blogs keine große Überraschung sein. Wenn du heute zum ersten Mal hier bist: Ja! Ich lese gern!

Warum? Die Frage beantwortete ich einst mit einer Auswahl von Zitaten, die ich dafür passend fand.

Heute möchte ich dir erzählen, wie ich zur Leserin wurde. Mein Weg war ganz klassisch, denke ich, aber so wie die Lebenswege von Menschen meist unterschiedlicher nicht sein können, sind vielleicht auch die Lesewege sehr individuell.

Meiner startete mit einem Besuch im Deutschunterricht. Weiterlesen

Überraschung im Wald

Als das Kind nun die nächste Hausaufgabe der gleichen Art [Reizwortgeschichte, vgl. letzter Blogpost] fertig stellte, sagte es gleich von sich aus, ich könne sie gerne wieder bloggen. Gerne doch, bittesehr. Die Reizworte dieses Mal waren: Wolf, Verletzung und Wald.

Überraschung im Wald

An einem schönen Sommertag war Tom bei seiner Oma. Seine Oma hieß Anni. Seine Oma wollte, dass Tom Brombeeren pflückt. Tom war damit einverstanden und ging in den Wald. Im Wald fand er einen verletzten Wolf. Der Wolf war an der Pfote verletzt und heulte die ganze Zeit. Tom kriegte richtig Angst vor dem Wolf. Tom rief den Tierarzt mit seinem Handy an, damit er dem Wolf helfen konnte. Er hielt Abstand, damit der Wolf ihn nicht beißen konnte. Nach einer Weile kam der Tierarzt mit seinem Auto. Der Tierarzt verband dem Wolf die Pfote und nahm den Wolf im Kofferraum mit. Vor lauter Aufregung vergaß Tom, dass er Beeren pflücken wollte. Er ging zur Oma Anni und erzählte ihr alles.
Oma Anni fragte Tom: „Und wo sind die Brombeeren?“
Tom sagte: „Oh, die habe ich vor lauter Aufregung vergessen.“
Oma Anni sagte: „Dann können wir ja mal den Wolf beim Tierarzt besuchen und auf dem gleichen Weg Brombeeren pflücken.“
Sie waren beide glücklich.

Ohje, ein Geräusch im Keller!

Kellergeräusch

Mr. Son (9) hat in der Schule momentan Reizwortgeschichten als Thema. Ein bisschen Kreatives Schreiben für die Drittklässler, juhu!!! Gestern schrieb er eine kurze Geschichte zu den Worten Angst, Keller und Katze. Mit seiner Erlaubnis darf ich die Geschichte hier veröffentlichen:

An einem schönen Sommertag war Tom bei seiner Oma zu Besuch. Seine Oma hieß Anni. Sie hatte eine Katze, die Emma hieß. Anni wollte einen Kuchen backen. Aber sie hatte die Milch im Keller vergessen.
Sie fragte Tom: „Tom, kannst du mir bitte die Milch aus dem Keller holen?“
Tom sagte: „Okay, mache ich.“
Er ging in den Keller und suchte die Milch. Doch was war das? Er hörte ein Geräusch! Er bekam richtig Angst. Er dachte, dass ein Einbrecher im Keller war. Er suchte, aber fand niemanden außer Emma, der Katze. Er sah, dass Emma einen kleinen Stuhl umgeworfen hatte. Er stellte den Stuhl wieder hin und nahm die Milch, die im gleichen Raum stand. Dann ging er hoch und erzählte alles seiner Oma. Sie war sehr froh, dass es kein Einbrecher gewesen war und schloss Tom glücklich in ihre Arme. Zwei Stunden später aßen sie Toms Lieblingskuchen.