Dankbarkeit am Dienstag (19)

Liebe Mitleser,

hier kommt das wöchentliche Update. Wofür bin ich heute dankbar?

Vor allem für den Geburtstag, der in der vergangenen Woche anstand: Mr. Son wurde neun Jahre alt. Natürlich gab es da immer wieder diese „damals“- Gespräche. Kennt Ihr die auch? „Als ich in deinem Bauch war…“ besonders toll ist für den Großen die Vorstellung, was er für Sport in meinem Bauch getrieben hat und wie er mich geboxt oder getreten hat von innen. Das gab so manches Grinsen. Weiterlesen

Nachzügler: Dankbarkeit am Dienstag (14)

Hallo Ihr!

Gestern hab ich den Dienstag privat anscheinend etwas verpeilt – gab genug zu tun, auch ohne Bloggen. Deshalb heute mit Verspätung mein Dankbarkeitsupdate… 🙂

NaNo-2015-Winner-BannerDer November ist vorbei und mit 50083 schaffte ich am Freitag tatsächlich den Wordcount für den NaNoWriMo – trotz Urlaub am Anfang drei Tage vor der Deadline. Juhu!!!
Und das allerbeste an der Sache ist: Von diesem Manuskript denke ich noch immer, dass mit viel, viel Arbeit etwas draus werden kann (im Gegensatz zu den bisherigen November-Versuchen). Weiterlesen

Musik zur aktuellen Situation in Deutschland

Heute stolperte ich über meine Netzwerke über ein paar Lieder, die ich gern mit Euch teilen möchte.

Zunächst wäre da „Wo bleiben die Beschwerden“ von Enno Bunger.

Er schreibt dazu:
„„Wir können was dafür, wenn wir nichts dagegen tun.“
Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal so politisch werde, wie ich es heute bin. Aber ich kann nicht anders. Obwohl ich kein Hemdenträger bin, ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mich im Oktober 2014 gefragt, warum es kaum neue Lieder gibt gegen Fremdenfeindlichkeit und gegen Rassismus in Deutschland, Weiterlesen

Gemütlichkeit

Nach einem recht vollen Wochenende verbrachten Mr. Son und ich nach langer Zeit einen Nachmittag allein zu zweit daheim. Sein „ich will was mit Freunden machen“ wurde einmal nicht erhört…

Bei schönen Geschichten und guter Musik…

20131110-175846.jpg
wurde gebastelt,…

20131110-175933.jpg
… gezeichnet…

20131110-180021.jpg
… und Ligretto gespielt.

20131110-180115.jpg
Irgendwann zwischendurch fragte ich, ob es denn schlimm sei, dass wir heute nichts mit Freunden machen.
„Nein, Mama. Das ist nicht schlimm!“

Hach! <3

Sankt Martin kann kommen!

Nachdem mein Schulkind (!!!) bereits vor über einem Monat fleißig seine Laterne gebastelt hat und diese inzwischen erneut geklebt werden musste konnte, sind nun die letzen Vorbereitungen abgeschlossen. Das Kind möchte lieber keine richtige Kerze, damit die Laterne nicht verbrennen kann. Die LED-Kerze war aber zu schmal für den Laternenstab bzw. die Fassung daran. 🙁
Heute dann DER TIPP von einer lieben Mama: Heißkleber.

Gesagt, getan, nun ist alles, wie es sein soll.

Auf einen hoffentlich trockenen Abend mit viel Bumm-Bumm-Musik und fröhlichen Laternen-tragenden Kindern…

20131108-112317.jpg

Er ist Liebe!

So viel Mist wird uns erzählt von Liebe… da begründet jemand seine krankhafte Eifersucht mit Liebe; eine andere ist „blind vor Liebe“. Jemand „verzehrt sich vor Liebe“, noch wer anders ist „rasend vor Liebe“. Vermutlich könnte man stundenlang weitermachen mit seltsamen, teilweise auch richtig negativen Redensarten, die irgendwie die Liebe für sich in Anspruch nehmen.

Und dann ist da Gott.
Dieser Gott, der selbst die Liebe ist.

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1. Johannes 4,16)

Der, weil Er die Liebe ist und uns, Seine Geschöpfe, so unendlich liebt, auf die Welt kam als Mensch.
Zu uns runter, das muss man sich mal klarmachen!
Von uns aus können wir nie so zu Ihm kommen. Und weil Er trotzdem mit uns sein will, kam der Schöpfer des Himmels und der Erde zu uns runter und ging diesen harten Weg. Krasses Reden und Handeln auf der Erde, viel Gegenwind, umgebracht werden. Damit wir kleinen Menschen uns diesem großen Gott nähern dürfen!
Wir groß muss diese Liebe sein und wie unerträglich die Schmerzen, immer wieder abgewiesen zu werden.
Warst du schon mal verliebt und bekamst nicht die positive Antwort, die du dir gewünscht hattest?
Ich schon.
Das tut weh. Obwohl meine Art zu lieben garantiert nicht so heftig ist wie Gottes Art! Trotzdem tut es selbst mir schon weh.
Wie stark muss Gott leiden, der mich so unendlich liebt? Jedes Mal, wenn ich mich nicht Ihm zuwende, sondern eigene, oft verhängnisvolle Wege gehe – was muss das für eine Qual sein???
Und doch gibt Er nie auf. Steht immer wieder da, streckt Seine Arme nach mir aus und wartet.
Wartet darauf, dass ich Ihn bemerke. Mich vielleicht schäme, weil ich schon wieder abgehauen bin. Darauf, dass ich Ihn ansehe – vielleicht ganz vorsichtig und zögernd anfangs -, mich Ihm zuwende und in Seine liebenden Arme komme.
Was für ein geduldiger, liebender Gott!

Danke für Deine große Liebe, Papa! Du haust mich immer wieder um, überraschst mich und nimmst mich immer wieder zurück. In Deine liebenden Arme. Drückst mich fest an Dein Herz. Da will ich sein und bleiben. Amen.

~~~~~
Inspiriert von: „Die Liebe selbst“ (Outbreakband, Text & Musik: Mia Friesen & Stefan Schöpfle), was du hier als youtube-Video sehen kannst…

Nachtrag am 22.03.2016: Aufgrund der aktuellen Rechtssprechung habe ich die Direktlinks teilweise aus dem Artikel entfernt. Mehr Infos findet Ihr dazu hier. Ihr könnt das Video bei Youtube finden, wenn Ihr nach „die liebe selbst glaubenszentrum live“ sucht.

Vorbereitung + Gelegenheit = Erfolg

Grundrechnen für Kreative: Vorbereitung + Gelegenheit = Erfolg

„Wir fördern junge Autoren“. Unter diesem Motto ging der Nachwuchsautoren-Wettbewerb der Stiftung Christliche Medien 2012 in seine zweite Runde. Nicht nur bei Literatur und Journalismus gibt es Förderbedarf. Welcher Künstler kommt schon ohne Vorbilder aus? Wie kann ein (junger) Mensch seinen Weg finden? Haben die weichenstellenden Entscheidungen am Ende der Schulzeit das letzte Wort? Dirk Menger und David Harfst, die Mitstreiter von Samuel Harfst (www.samuelharfst.de), standen uns nach einem Konzert im Mai Rede und Antwort.
20121231-223853.jpg Weiterlesen

Anders als Vorher

Kürzlich Las ich ein Interview, das ich sehr ermutigend fand. Es ist in der aktuellen Joyce abgedruckt. Geführt von Uta Rosa Ströbel mit Thea Eichholz, einer Musikerin. Vor ein paar Jahren war Theas Mann gestorben. Ihre Trauer prägte das Album „Breite deine Flügel aus“. Inzwischen gibt’s in Mannheim eine Patchwork-Familie und das neue Album „Anders als Vorher“ im Handel.

20121007-114650.jpg

Hier die Passagen, die mich beim Lesen am meisten bewegten. Und einige Gedanken dazu.

Rückblickend auf die Zeit nach dem Tod:

Sicher, am Anfang lebt man wirklich ein bisschen so wie in Watte gepackt. Aber ich habe in der Zeit viel Tagebuch geschrieben und das hol ich mir oft wieder hervor, um zu sehen: Was habe ich damals gedacht, wie habe ich mich weiterentwickelt?

Tagebuch schreiben. Genau! Und im Rückblick die Entwicklung nachvollziehen können. Kann ich nur empfehlen – sowohl in guten als auch in schweren Lebensphasen.

Trauernde können sich untereinander wohl am besten an die Hand nehmen.

Da ist was dran. Wenn bei dir selbst grad „alles im Lot“ ist und du im Leben bisher vielleicht kein Leid erfahren hast – oder jene Erfahrung nicht mehr so präsent ist -, wie willst du einem Trauernden dann helfen? Andererseits denke ich, dass Menschen, die einander sehr nah stehen (langjährige Freunde beispielsweise), einander in jeder Lebensphase eine große Hilfe sein können.
Und btw: Kann man den Grad einer Hilfe überhaupt messen? Ist das nicht immer subjektiv?

Wenn du mit Jesus lebst, hast du sicher auch manchmal Phasen voller Zweifel. Stimmt das denn, was ich da glaube? Hat es Hand und Fuß? Oder hat die Mehrheit recht und das ist alles Quatsch? Thea sagte dazu Folgendes, was die Thematik gut auf den Punkt bringt, wie ich finde:

Eine Freundin meinte neulich: Die ganze Sache mit Gott – entweder er existiert wirklich und alles geht zu ihm zurück – oder es war alles Einbildung, dann juckt mich das auch nicht, wenn ich tot bin.

Eine Lücke, die ein Mensch hinterlässt, ist niemals von einem anderen Menschen zu schließen.

Genau. Das macht die Erinnerung an Menschen so wertvoll. „Die Oma hätte jetzt das gesagt, der Vater jenes“ – wer kennt diese Art von Gedanken nicht?

Als ich dann mal bei einer Freundin in einem Gästezimmer übernachtete, das sich ein bisschen wie eine Kapelle anfühlt, ein weißer Raum mit hohen Decken, da bin ich eines Morgens sehr früh aufgewacht und dachte: Hier ist so viel Platz, so viel Luft, ich kann atmen. Genau das wünsche ich mir auch innerlich, dass nicht alle Zimmer zugestellt sind. Platz zum Denken, zum Beten, Platz für Gottes Ideen. Das hat mich inspiriert.

Diese Sätze erinnern mich an zweierlei. An die Stille-Tage im Bethesda-Gästehaus in Wuppertal. Dort gibt es eine kleine Kapelle, die zwar nicht groß und hell, dafür aber sehr gemütlich und zur Stille einladend ist. Innerlich loslassen, freiwerden… Hin und wieder diese Freiheit empfinden, tut der Seele mehr als gut.
Zum zweiten an ein Lied von Johannes Falk. „Weit auf“ heißt der Titel.

Die Verse [Jesaja 43,18-19] haben mich über Jahre begleitet und nach und nach habe ich erspürt, dass meine Wüste nicht ewig ist, dass Gott wieder etwas fließen und wachsen lassen kann und will.

Ebendiese Verse begegneten mir auch vor einiger Zeit und fallen mir seitdem immer wieder besonders auf. Einfach mal nachlesen, sind sehr genial!

Wenn einen mal wieder der Gedanke antreibt, alles perfekt machen zu wollen, kann das hier eine gute Hilfe sein:

Es tut gut, sich dann immer wieder bewusst machen zu dürfen: Was ich hier tue, ist nur ein Pups im Wind, es ist nicht der Nabel der Welt! Und letztendlich – was ist denn das Schlimmste, was passieren kann? Das hat schon meine Oma immer meiner Mutter gesagt, und ich sage es meinen Kindern: „Schau an, wovor du Angst hast – so schlimm kann es nicht kommen, und wenn doch, dann ist da immer noch Gott.“

Während der Schule, vor allem in der Abizeit, hab ich mich mit diesen Gedanken / Worst-Case-Szenarien oft beruhigt und den Druck raus genommen. Schlimmstenfalls kann dies das Ergebnis sein (00 Punkte zum Beispiel). Dann wäre der Durchschnitt am Ende ungefähr dieser… Na also…
Das hilft sehr! Einfach mal ausprobieren!