Suche meines Herzens

Dir begegnen
mitten in meinem Hier und Jetzt.
In Anfechtung, Leid, in jedem Atemzug.
In Dir mit jeder Faser sein,
aus Dir Kraft schöpfen,
von Dir geliebt sein ohne Ende –
und das gerade dann plötzlich merken,
wenn alles sinnlos erscheint.
Dass Du in mir wohnst,
ist ein Geheimnis, das ich selbst nicht wirklich begreife.
Dir gehören, Dir dienen, Dich lieben
mit allem, was zu mir gehört.
Sei Du meine Grenze nach außen,
steh mir bei in jedem Moment.
Lass mich immer tiefer begreifen,
dass ich ohne Dich nichts bin.
Du bist hier. In meinem Herzen.
Danke dafür, mein Freund!

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Mein Loblied

Mein Innerstes betet Dich an, Papa.
Meine Gedanken sind voller Freude über Dich!
Tanzen und Singen will ich vor Dir!
Du bist mein Retter.
Immer wieder.
Hast meine Verzweiflung gesehen,
das Chaos in mir
und mir wieder Deinen Frieden geschenkt.
Wer das sieht,
wird von Dir begeistert sein!
Du Mächtiger und Heiliger
tust immer wieder Wunder an mir.
Erneuerst mich in Deiner großen Liebe.
Stück für Stück.
Du zeigst Deine Gnade jeder Generation neu
und hast Erbarmen mit jedem, der Dich sucht.
Du widerstehst Hochmut und Stolz.
Stellst die Welt auf den Kopf.
Wer vor Menschen nichts wert ist, ist wertvoll bei Dir.
Menschlicher Erfolg ist Dir egal.
Kein Reichtum der Welt führt zum Glück.
Den, der Dir folgt, vergisst Du nicht.
Deinem Bund bleibst Du treu,
hilfst Deinem Volk immer wieder.
Durch Israel segnest Du die ganze Welt,
Generation um Generation.
Ohne Ende.
Du schenkst Überfluss dem, der Dir vertraut;
Mangel ist ihm fremd.

(c) Frauke Schneck, Dezember 2012,
inspiriert von „Marias Lobgesang“ (Lukas 1, 46-55)

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Schreiben: Wie, Warum, Wozu? (Zitate)

Wenn du gern schreibst, stellst du dir vielleicht auch manchmal die Frage „warum ist das so?“… Hier einige wenige, dem geneigten Leser vielleicht bereits bekannte Erklärungsmöglichkeiten:

a) Damit es auch zukünftig (Neues) zu lesen gibt:

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele. (Cicero)

b) Weil dir der Schreibprozess einiges abverlangt, aber auch viel bringt:

Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige. (Voltaire)

Schreiben heißt sich selbst lesen. (Max Frisch)

c) Weil Geschriebenes „haltbarer“ ist als Gesprochenes:

Literatur ist die Unsterblichkeit der Sprache. (August Wilhelm Schlegel)

So manches papierne Denkmal hat mehr Bestand als ein Denkmal aus Erz. (Marie von Ebner-Eschenbach)

d) Mit dem Ergebnis lässt sich durchaus etwas bewegen. (Hinterfrage hin und wieder deine Intention…)

Worte sind Luft. Aber die Luft wird zu Wind, und der Wind macht die Schiffe segeln. (Artur Koestler)

Den Menschen geistig wie moralisch zu erhellen: dies ist doch die eigentliche Mission der schönen Literatur. (Polgar)

Es werden viele Bücher geschrieben, aber sehr wenige mit der aufrichtigen Absicht, Gutes damit zu stiften. (Jean-Jaques Rousseau)

Wenn das mal nicht ausreichend Motivation bietet… Also ran an die Arbeit und viel Freude beim Schreiben! 🙂

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Dir folgen

Himmelwärts an Deiner Hand,
auf Deinem Weg,
ganz nah bei Dir.
Dich in meinem Herzen,
Du flüsterst Liebe,
machst Mut,
gibst Hoffnung.
Quelle des Lebens
Du
schenkst Freude ohne Ende,
füllst mich mit Deinem Frieden.
Deine Gegenwart genießen,
von Dir Gelassenheit lernen.
In Deinem Licht alles betrachten.
Jeder Baum, jeder Strauch,
jeder Weg, jeder Fluss,
jedes Haus sieht anders aus
mit Dir.
Du veränderst Leben.
Verändere mich.

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Warum Lesen? (Zitate)

Warum Lesen? Heute? Es reicht doch, sich über andere Medien zu informieren, könnte man meinen. Wer gibt noch Geld aus für eine gedruckte Zeitung, wenn er alles auch online erfahren kann?
Und warum Bücher lesen? Ist das nicht verschwendete Zeit sondergleichen? Hier der Versuch, mögliche Antworten zu zeigen. Mit teilweise sehr „alten“ Worten, die im Lauf der Jahre meinen Weg kreuzten.

Lesen kann dich entspannen ohne großen Aufwand:

Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt. (arabische Weisheit)

Keine Zerstreuung ist so billig wie lesen und kein Vergnügen so beständig. (Lady Wortley Montagu)

Lesen sorgt für frischen Wind im Gehirn, regt das Denken an, gibt neue Impulse:

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch? (Franz Kafka)

Nicht um den anderen, sondern um sich selbst zu verstehen, soll man lesen. (Cioran)

Der Mensch liest, um zu fragen. (Franz Kafka)

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn. (Borges)

Lesend gibt es viel Neues zu entdecken, Etliches zu lernen:

Das eine Buch lehrt uns das Leben, das andere verschönt es. (Michael M. Genin)

Bücher sind stumme Lehrmeister. (Aulus Gellius)

Lesen bildet, formt Persönlichkeit – und macht Spaß, je mehr man gelesen hat. (Jürgen Eick)

…und dann wäre da noch diese Schönheit der Literatur…

Ein Gedicht ist eine ganze, geschlossene, gemachte Welt. (Adam Heinrich Müller)

Bücher sind stumme Schönheiten, denen erst die Liebe eines Lesers die Lippen löst.(Raoul Auernheimer)

Ankunft

Eine Nachricht
Verbunden mit dem Auftrag:
Geh und schau!
Dies wirst du finden und jenes.

Überbracht von jemand Besonderem:
Dem Engel.

Gehört. Getan.
Du gehst und entdeckst,
Der Engel hat Recht.
Alles wie er sagte.

Beeindruckend.

Der so lang Versprochene ist da.
Gott als Mensch –
Mit allen dazu gehörenden Begrenzungen.
Freiwillig.

Für dich.
Für mich.

Weihnachten.

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Die ganze Geschichte Findest Du in der Bibel. In Lukas 2,1-21.

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