[Rezension] Verflixt – ein Nix!

Kirsten Boie muss man natürlich niemandem mehr vorstellen. Weil wir aber zum ersten Mal ein Buch von ihr gelesen haben – sowohl Kind als auch Mama – und begeistert davon sind, hier trotzdem zumindest ein paar Worte:

1950 ist Frau Boie in Hamburg geboren. Sie studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaft und arbeitete als Lehrerin. Ihre Kinder- und Jugendbücher sind weithin bekannt und die Autorin mit Preisen überhäuft, 2007 zum Beispiel mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Gesamtwerk. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (8)

… und wieder ist es Dienstag. 🙂

Die Dankbarkeits-Update-Serie geht in die 8. Runde.

Momentan bin ich Gott dankbar für…

  • das Buch „Verflixt – ein Nix!“ von Kirsten Boie.
    Weil mein Kind darin gern liest und es inzwischen fast durch hat. Und weil er darauf kam, als sie im Deutsch-Unterricht einen Ausschnitt daraus lasen. Yippieh!

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[Rezension] Girl Online

Zoe Sugg hat mit ihrem Debütroman eine bezaubernde Liebesgeschichte vorgelegt, die von einer britischen Bloggerin handelt.

Girl_Online

Penny Porter hat – anonym selbstverständlich – einen Blog gestartet, in dem sie ganz sie selbst sein kann, was in der Schule so nicht geht. Mit ihrer langjährigen Freundin Megan verbindet sie so gut wie nichts mehr, seit Megan in der Schauspielerei aufgeht. Einzig bei ihrem besten Freund Elliott, der direkt nebenan wohnt, weiß Penny sich angenommen wie sie ist. So ist er auch der einzige, der von ihrem Blog erfährt.Durch die Anonymität geschützt, traut sie sich, immer offener zu schreiben und auch von Problemen, die ihr sonst peinlich sind, zu erzählen, wozu Elliott sie auch immer wieder ermutigt. Weiterlesen

[Rezension] So rot wie Blut

Lumikki wurde die Hauptperson dieses Romans von ihren Eltern genannt. Schneewittchen.
Ein Name, der ihre Identifikation in der Hinsicht prägt, dass sie in den verschiedensten Situationen an Märchen denkt, sei es ihr eigenes oder ein anderer der Klassiker.
Im Elternhaus in Riihimäki wurde zu vieles tot geschwiegen. Und obwohl Lumikki Andersson noch zur Schule geht, wohnt sie bereits allein. Sie hatte sich extra an der Kunstoberstufe beworben, um endlich von zuhause ausziehen zu können. Gemütlich einrichten wollte sie sich trotzdem nie in Tampere; Matratze, Schreibtisch, Stuhl und Laptop genügen ihr an persönlichen Gegenständen in den anderthalb Jahren, in denen sie bereits allein lebt. Nach dem Abi will sie noch weiter weg. Weiterlesen

Auszugsweise: Die Kinder aus Bullerbü

Wie bei juneautum (zum Beispiel hier) mehrfach begeistert gelesen, hier gern ein Auszug aus dem Buch, dass ich abends mit Mr. Son aktuell lese. Hach…

„Während wir gingen, holte Britta ihr Märchenbuch hervor und roch daran. Und dann rochen wir alle daran. Neue Bücher riechen so gut – man kann am Geruch förmlich merken, wie schön es sein wird, sie zu lesen.
Dann fing Britta an zu lesen. Ihre Mama hatte auch gesagt, die Bücher sollten bis zum Weihnachtsabend aufgehoben werden. Aber Britta sagte, sie wolle nur ein ganz kleines bisschen lesen. Nachdem sie ein ganz kleines bisschen vorgelesen hatte, fanden wir es alle so spannend, dass wir sagten, sie solle ruhig noch etwas mehr lesen. Sie las noch ein Stückchen, aber das nützte nichts, denn als sie das nächste kleine Stück gelesen hatte, war es noch immer genau so spannend.“

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Astrid Lindgren: Die Kinder aus Bullerbü“, Oetinger 1988. Aus dem Schwedischen übersetzt von Else von Holländer-Lossow und Karl Kurt Peters. ISBN 978-3-7891-2945-2, Seite 90