Wie ich den NaNoWriMo dieses Jahr in den Sand setzte.

Eins vorweg: Nein, ich will nicht jammern. Und ich will auch kein Mitleid. Ich möchte einfach nur sagen, dass ich für diesen November raus bin aus der Nummer.

Als ich merkte, dass das bisschen Plot, was ich am Monatsanfang noch zustande gebracht hatte, mich nicht zu den 50000 Worten tragen würde, wurde es schleppend. Zwischendurch kamen zwar neue Ideen, aber alle hätten viel Zeit für Recherche erfordert. Die hatte ich nicht.

Also fing ich irgendwann an zu schummeln. Weiterlesen

LitCamp (2): „Originäre Schreibthemen finden“

Sessionplan_SamstagIn dieser Session, die Tanja Steinlechner vom Schreibhain anbot, ging es ganz praktisch vor Ort ans Schreiben. Das hat mich im ersten Moment etwas überrascht, aber dann SEHR GEFREUT! [Und wenn ich bedenke, dass Tanja eine Schreibschule leitet, hätte ich mich eigentlich nicht wundern brauchen :-)]

Zu Beginn führte sie aus, dass das eigene Thema mit

  • der Erzählstimme,
  • biografischen Anknüpfungspunkten und
  • Lesevorlieben

zusammenhängt.

Anschließend gab es die erste Übung: Weiterlesen

[Kurzgeschichte] Auf zum ersten Date!

RoteSchuhe„Ein Hut, ein Stock, ein alter Mann, vor, zurück, zur Seite ran. Und eins… und zwei… und drei… und… Iiiiiihh!“
Es erklang ein viel zu lautes, schmatzendes Geräusch.
Simone hatte nicht auf den Weg geachtet, war zu bemüht gewesen, ihren Sohn vom Jammern über das lange Laufen abzulenken.
„Nicht heute“ seufzte sie genervt und besah sich ihre Schuhsohle. Sie hatte einen wohlgeformten Abdruck Weiterlesen

Überraschung im Wald

Als das Kind nun die nächste Hausaufgabe der gleichen Art [Reizwortgeschichte, vgl. letzter Blogpost] fertig stellte, sagte es gleich von sich aus, ich könne sie gerne wieder bloggen. Gerne doch, bittesehr. Die Reizworte dieses Mal waren: Wolf, Verletzung und Wald.

Überraschung im Wald

An einem schönen Sommertag war Tom bei seiner Oma. Seine Oma hieß Anni. Seine Oma wollte, dass Tom Brombeeren pflückt. Tom war damit einverstanden und ging in den Wald. Im Wald fand er einen verletzten Wolf. Der Wolf war an der Pfote verletzt und heulte die ganze Zeit. Tom kriegte richtig Angst vor dem Wolf. Tom rief den Tierarzt mit seinem Handy an, damit er dem Wolf helfen konnte. Er hielt Abstand, damit der Wolf ihn nicht beißen konnte. Nach einer Weile kam der Tierarzt mit seinem Auto. Der Tierarzt verband dem Wolf die Pfote und nahm den Wolf im Kofferraum mit. Vor lauter Aufregung vergaß Tom, dass er Beeren pflücken wollte. Er ging zur Oma Anni und erzählte ihr alles.
Oma Anni fragte Tom: „Und wo sind die Brombeeren?“
Tom sagte: „Oh, die habe ich vor lauter Aufregung vergessen.“
Oma Anni sagte: „Dann können wir ja mal den Wolf beim Tierarzt besuchen und auf dem gleichen Weg Brombeeren pflücken.“
Sie waren beide glücklich.

Ohje, ein Geräusch im Keller!

Kellergeräusch

Mr. Son (9) hat in der Schule momentan Reizwortgeschichten als Thema. Ein bisschen Kreatives Schreiben für die Drittklässler, juhu!!! Gestern schrieb er eine kurze Geschichte zu den Worten Angst, Keller und Katze. Mit seiner Erlaubnis darf ich die Geschichte hier veröffentlichen:

An einem schönen Sommertag war Tom bei seiner Oma zu Besuch. Seine Oma hieß Anni. Sie hatte eine Katze, die Emma hieß. Anni wollte einen Kuchen backen. Aber sie hatte die Milch im Keller vergessen.
Sie fragte Tom: „Tom, kannst du mir bitte die Milch aus dem Keller holen?“
Tom sagte: „Okay, mache ich.“
Er ging in den Keller und suchte die Milch. Doch was war das? Er hörte ein Geräusch! Er bekam richtig Angst. Er dachte, dass ein Einbrecher im Keller war. Er suchte, aber fand niemanden außer Emma, der Katze. Er sah, dass Emma einen kleinen Stuhl umgeworfen hatte. Er stellte den Stuhl wieder hin und nahm die Milch, die im gleichen Raum stand. Dann ging er hoch und erzählte alles seiner Oma. Sie war sehr froh, dass es kein Einbrecher gewesen war und schloss Tom glücklich in ihre Arme. Zwei Stunden später aßen sie Toms Lieblingskuchen.

Dankbarkeit am Dienstag (22)

Hallo Ihr Lieben,

heute will ich mal wieder einen DaD-Post schreiben. Gerade, wenn ich am Rande doch mal wieder etwas aus den Nachrichten mitbekomme – zum regelmäßigen Anschauen welcher ich mich noch immer nicht überwinden kann -, bin ich dankbar für die Dinge und Umstände, die mich im Leben momentan begleiten. Zum Beispiel…

für eine funktionierende Waschmaschine. Nicht auszudenken, wir würden stundenlang noch mit dem Waschbrett hantieren müssen. 😉

Genauso für den Wäschetrockner, den ich nach anfänglichem Abwarten mehr und mehr nutze und schätze. 🙂Kinder

Dafür, dass wir ein Dach über dem Kopf und jeder ein gemütliches Bett haben, was leider nicht selbstverständlich ist überall. Und für Quatsch machende Kinder, die das Leben bereichern.

Für das Bible Journaling, was mir immer wieder Spaß macht. Hier seht Ihr ein paar der letzten Seiten:

Exodus_14,14

 

 

Jeremia_17,7f

Thessalonicher_2,16f

 

 

 

 

Für die Möglichkeit, viel zu lesen und mir die Themen momentan aussuchen zu können, mit denen ich mich beschäftige. Und für die Option, online Kurse zu belegen und mich fürs Lernen „nicht mal aus dem Haus bewegen zu müssen“. Zum Beispiel habe ich gerade die ERF-Plattform „mehrglauben“ mal wieder für mich entdeckt und mich für zwei Kurse, die bald starten, eingeschrieben.

Dafür, dass ich letzte Woche meinen Geburtstag feiern durfte. Für ein wunderschönes Frühstück bei einer Freundin, für einen frühen Feierabend des Gatten und einem gemeinsamen super leckeren Abendessen zu dritt zur Feier des Tages. (Ein Glück, dass das Kind Sushi mag; ganz am Anfang war das noch nicht so. 😉 )

StanzeFür ein Geburtstagsgeschenk, was ich mir gewünscht hatte, eine Stanz- und Prägemaschine. Mr. Son wollte am Liebsten, dass wir noch eine zweite für ihn kaufen, weil ihm das Ergebnis des ersten Tests so gut gefallen hat:

Für Besuch von lieben Menschen in unserer neuen Heimat und zum Beispiel eine gemeinsame Besichtigung der „Festung Marienberg“ in Würzburg bei wundervollem Wetter.

Marienfeste

 

 

 

 

Es gibt so viele schöne Erlebnisse, Sachen oder Möglichkeiten, die wir im Alltag um uns herum leicht übersehen. Lasst uns aufmerksam sein dafür und uns an ihnen erfreuen.

Habt eine tolle Woche!

Viele Grüße,

Signatur

Dankbarkeit am Dienstag (21)

Hallo Ihr Lieben,

in der letzten Woche kam ich nicht zum Bloggen, bitte entschuldigt.

Ein Grund dafür ist gleichzeitig ein Punkt, für den ich dankbar bin. Nämlich der Online-WorkshopWie Sie Schritt für Schritt Ihre Ziele erreichen“ von tempus. Ich nahm zum zweiten Mal daran teil und hatte in den zwei Wochen nicht ganz so viel zu tun, wie im Jahr zuvor. Aber durch all die Veränderungen bei uns im letzten Jahr tat es sehr gut, sich noch mal neu zu fokussieren. Überlegen, was wirklich wichtig ist. Der Ansatz im Workshop, das Leben „vom Ende her zu denken“, klingt erstmal seltsam, macht aber Weiterlesen