[Kurzgeschichte] Auf zum ersten Date!

RoteSchuhe„Ein Hut, ein Stock, ein alter Mann, vor, zurück, zur Seite ran. Und eins… und zwei… und drei… und… Iiiiiihh!“
Es erklang ein viel zu lautes, schmatzendes Geräusch.
Simone hatte nicht auf den Weg geachtet, war zu bemüht gewesen, ihren Sohn vom Jammern über das lange Laufen abzulenken.
„Nicht heute“ seufzte sie genervt und besah sich ihre Schuhsohle. Sie hatte einen wohlgeformten Abdruck Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (18)

Hallo Ihr Lieben,

das neue Jahr liegt noch recht jung vor uns, gerade mal der zwölfte Tag hat begonnen. Bei uns kehrt nun wieder der Alltag ein. Die Schule startete wieder, der Urlaub ist vorbei. Alles auf Anfang.

Ob man dankbar ist, ist immer wieder eine Entscheidung. Gerade jetzt stehe ich davor. Eigentlich wollte ich nur kurz die Fotos vom Handy auf den Rechner ziehen, aber nun hab ich sie alle zerschossen. Zwar rübergezogen und dummerweise hinterher direkt gelöscht auf dem Handy, um dann festzustellen, dass die importierten Dateien nahezu alle beschädigt sind und nicht angezeigt werden können. Großer Ärger. Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (8)

… und wieder ist es Dienstag. 🙂

Die Dankbarkeits-Update-Serie geht in die 8. Runde.

Momentan bin ich Gott dankbar für…

  • das Buch „Verflixt – ein Nix!“ von Kirsten Boie.
    Weil mein Kind darin gern liest und es inzwischen fast durch hat. Und weil er darauf kam, als sie im Deutsch-Unterricht einen Ausschnitt daraus lasen. Yippieh!

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Von Langeweile, Fußball und einer gerechten Strafe (Kurzgeschichte)

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Bildergeschichte

Mein Kind musste erstmals in seinem Leben einen Aufsatz schreiben zu einer Bildergeschichte. Inspiriert davon schrieb ich schrieb ich die Geschichte, wie ich sie mir vorstelle, einmal auf. Viel Spaß beim Lesen!

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Tom hat Langeweile.
„Mama, was kann ich denn machen?“, ruft er aus seinem Zimmer und hofft, dass Mama eine gute Idee hat. Aber Mama antwortet nicht.
„Mist!“, denkt er. Er geht in die Küche, da ist keine Mama. Auch nicht im Wohnzimmer. Als er im Schlafzimmer nachsieht, sieht er sie mit geschlossenen Augen auf dem Bett liegen. Er wundert sich ganz schön, es ist doch mitten am Tag! Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (6)

Hallo Ihr Lieben,

schon wieder ist eine Woche vorbei, in der ich keine weiteren Blogartikel schreiben konnte. Da ist diese Dienstags-Routine doch was Schönes!

 

  • Heute freue ich mich sehr über die pünktliche Lieferung dieses schönen Schmuckstücks:

Journaling_Bible

Weil eine längere Wartezeit dahinter steckt. Ursprünglich hatte ich die „Single Column Journaling Bible-ESV“ Mitte August bestellt. Sie sollte Mitte / Ende September geliefert werden. Wochen später hörte ich nichts Neues, außer, dass noch kein Versanddatum genannt werden könne und man noch dabei sei, das gewünschte Buch zu organisieren. Weiterlesen

Baby im Bauch

Fand gerade einen drei Jahre zurück liegenden Dialog mit Mr. Son in meinem damaligen Tagebuch, den ich Euch nicht vorenthalten will. (Anbei: bitte entschuldigt das mehr als wenige bloggen – das Leben… )

Mama: Die Tante Maria hat jetzt auch ein Baby im Bauch. Du bekommst dann einen Cousin oder eine Cousine.
Mr. Son: Will ich nicht?!
Mama: Warum nicht? Cousinen sind doch toll! Ich habe eine Cousine, die habe ich in den Ferien oft besucht und wir haben ganz viel Blödsinn angestellt.
Mr. Son: Und wo war ich da?
Mama: Damals warst du noch nicht geboren.
Mr. Son: Da war ich in deinem Bauch, stimmt’s?
Mama [nach kurzer Pause zum Überlegen]: ein Teil von dir war in meinem Bauch und ein anderer Teil von dir war beim Papa. Und irgendwann – viel später – warst du dann ein Baby in meinem Bauch.
Mr. Son: Nochmal!!!

Diese Erklärung war wohl passend für den vierjährigen Stöpsel. 😉

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Braves Kind!

Heute gab’s eine Premiere: Mr. Son und ich besuchten mit weiteren Kindergartenfreunden das jährlich stattfindende Taschenlampenkonzert.

In der Anmoderation zu einem Lied über Handys wurden die Kinder gefragt:

„Jetzt mal ehrlich, Kinder. Wer von euren Mamas und Papas ist handysüchtig? Alle mal die Hände hoch!“

Die Reaktion meines Kindes begeisterte mich. Es drehte sich zu mir um und fragte:

„Du, Mama?“

Ich schüttelte den Kopf, seine Hand blieb unten. 🙂

Auszugsweise: Die Kinder aus Bullerbü

Wie bei juneautum (zum Beispiel hier) mehrfach begeistert gelesen, hier gern ein Auszug aus dem Buch, dass ich abends mit Mr. Son aktuell lese. Hach…

„Während wir gingen, holte Britta ihr Märchenbuch hervor und roch daran. Und dann rochen wir alle daran. Neue Bücher riechen so gut – man kann am Geruch förmlich merken, wie schön es sein wird, sie zu lesen.
Dann fing Britta an zu lesen. Ihre Mama hatte auch gesagt, die Bücher sollten bis zum Weihnachtsabend aufgehoben werden. Aber Britta sagte, sie wolle nur ein ganz kleines bisschen lesen. Nachdem sie ein ganz kleines bisschen vorgelesen hatte, fanden wir es alle so spannend, dass wir sagten, sie solle ruhig noch etwas mehr lesen. Sie las noch ein Stückchen, aber das nützte nichts, denn als sie das nächste kleine Stück gelesen hatte, war es noch immer genau so spannend.“

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Astrid Lindgren: Die Kinder aus Bullerbü“, Oetinger 1988. Aus dem Schwedischen übersetzt von Else von Holländer-Lossow und Karl Kurt Peters. ISBN 978-3-7891-2945-2, Seite 90