Hello, Mrs. Father! – Miriam Gross schreibt aus NYC

Das vorliegende Buch entstand aus einem Blog. Allerdings sind die Beiträge, die ihren Weg ins Buch fanden, anscheinend nicht mehr auf dem Blog zu finden. (Okay. Ausnahmen bestätigen die Regel.)

Die Autorin Miriam Gross ist 1976 in Franken (Deutschland) geboren und aufgewachsen. Als Pfarrerin war sie bereits in Orkney (Schottland) und München. Nun ist sie mit ihrer Familie in New York City.

Das Buch setzt keine zwei Wochen vor dem großen Tag ein: Umzug. Von Deutschland weg, für sechs Jahre nach New York, in die Riesenmetropole. Schon auf den ersten Seiten gewinne ich den Eindruck, dass die Autorin eine starke Frau ist und eine mutige dazu. In New York arbeitet sie als Pastorin einer deutschen Ev.-Lutherischen Kirche (St. Pauls). Da ihr Bonus-Vater Amerikaner war, ist das Ganze vielleicht auch eine Reise zu ihren Wurzeln. Oder so ähnlich. Weiterlesen

Gregs Tagebuch 1: Von Idioten umzingelt! – Jeff Kinney

„Gregs Tagebuch“ war das erste Buch, was Mr. Son zum Lachen brachte, als er es selbst las. „Damals“ hatte er gerade die zweite Klasse hinter sich gebracht, aber mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen. Das Kind war – wie meist üblich im Hause jelimuki – abends in seinem Bett mit Lesen beschäftigt, bevor die eigentliche Schlafenszeit begann. Ich war irgendwo anders in der Wohnung, vermutlich am Schreibtisch oder auf der Couch, als ich das Kind plötzlich Kichern hörte. Erst einmal kurz, dann nochmal länger. Das ging ein paar Mal nacheinander so, also beschloss die neugierige Frau Mama natürlich, nachzugucken, ob das Kind irgendwelchen Blödsinn macht. Machte es aber nicht, sondern las tatsächlich ganz brav. Kicherte eben einfach immer wieder beim Lesen. Ich durfte auch gar nicht weiter stören, das Kind wollte in Ruhe lesen – also ließ ich es.

Inzwischen hat das Kind alle bisher erschienenen Bände dieser Reihe gelesen. Weiterlesen

Vom Notieren, Kinderbeschäftigen bei schlechtem Wetter und dem Bloggen

Die Kinder wollten endlich mal wieder in den Indoorspielplatz. „Die Kinder“, das klingt immer so, als hätten wir mehrere. Dabei handelt es sich um Mr. Son und seinen besten Freund. Okay, bei beiden Elternpaaren fühlt es sich zuweilen an, als seien die beiden Geschwister und als gehörte das fremde Kind zur eigenen Familie.

Die Kinder also wollten in den Indoorspielplatz. Das Wetter passte, weil es schon wieder leicht regnet, nachdem wir die letzten zwei Tage vom Sonnenschein verwöhnt worden sind.

Und ich sah meine Chance: Endlich die Lesenotizen zu einem Buch beenden, das ich bereits im März las. Und vielleicht reicht die Zeit sogar noch für mehr? In meiner Tasche befinden sich daher neben dem Tolino und dem aktuellen „Lektüre-Notizen“-Heft auch
noch alle bisherigen Notizhefte dieser Art und mein Notebook.

Gestern erst hatte ich nämlich die Zeit gefunden, einen neuen Artikelentwurf zumindest einmal zu beginnen – und hatte dafür auf die entsprechenden Notizen im letzten Heft zurückgegriffen. Ob da heute noch mehr geht? Wer weiß!

Meine „Lektüre-Notizen“ in einfach oder auch schöneren Heften habe ich im September 2015 begonnen. Damals vor allem, weil ich gerade ein Buch aus der Bücherei lesen wollte, in dem ich natürlich nicht mit Bleistift arbeiten konnte wie bei meinen eigenen Büchern. Seitdem sind daraus nun sechs Hefte geworden, aber über fast kein Buch davon schrieb ich im Blog. Da kann also noch einiges kommen. 😉

Also fange ich einfach mal an, meine Notizen in Scrivener zu übertragen und damit ein paar neue Artikelentwürfe zu beginnen. Und wer weiß…, vielleicht werden ja mit der Zeit ein paar Rezensionen daraus? Gut Ding will Weile haben…

Dankbarkeit am Dienstag (29)

Hallo Ihr Lieben,

momentan ist es ja – schon wieder, ich weiß! – recht ruhig hier im Blog. Das hat – auch schon wieder… – einen Grund, für den ich momentan sehr dankbar bin.

buechertischWie Ihr vielleicht wisst, darf ich dieses Jahr „Zuhause bleiben“. Das hatten wir bei unserem großen Change so beschlossen, damit wir als Familie und vor allem das Kind in der neuen Umgebung gut ankommen.
So kann ich dieses Jahr neben Herausforderungen, wie „immer ein warmes Essen auf den Tisch bringen“ und ähnlichen Haushalts- und Familienthemen, im Prinzip tun und lassen, worauf ich Lust hab. Daher im Juni der Besuch des Literaturcamps, bald der geplante Besuch der Buchmesse und jetzt aktuell… Tadaaaa! Ich bin Praktikantin. Nur vormittags, weil dann das Kind aus der Schule kommt und unter anderem essen möchte. 😉 Aber: In einer Buchhandlung! Weiterlesen

Dankbarkeit am Dienstag (28)

Was mich gerade dankbar sein lässt? So einiges… Auch wenn ich in der letzten großen heißen Weddingplanner- Phase das Wort „Hochzeit“ am liebsten gar nicht mehr hören wollte, ist der Tag grad ein Hauptthema. Also, wenn Du darüber nichts lesen willst, lies einfach einen anderen Beitrag. So schlimm ist es aber nicht. 😉 Weiterlesen

Einladung vom Kind

Kurzmitteilung

Das Kind hat heute einen Auftritt mit dem Chor. Nun möchte es am liebsten mit dem besten Freund den Nachmittag schon im Kurpark verbringen und Wasser von den salzhaltigen Heilquellen trinken.

„Danach können wir ja da noch was machen bei den Stationen im Park! Die drei Stunden kriegen wir bestimmt herum“, versucht er mich zu überzeugen.

„Und was ist mit mir?“, frage ich ihn. Drei Stunden im Park herumhocken klingt jetzt nicht so verlockend…

„Du kannst doch lesen“, ist die Antwort. So einfach.

Dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin…

Einfach ansprechen

Im Indoorspielplatz auf einer von drei Damentoiletten. Ein Mädchen kommt herein, geht in die mittlere Kabine.
„Hallo?“, fragt es.
Als ich nicht antworte, wiederholt es sein „Hallo“.
Ich erwider es.
Darauf die Frage: „Wie heißt du?“

Ich hätte es wissen müssen!

Sage nichts.
Nach der Wiederholung der Frage sage ich unwillig: „Ist doch egal.“

Während ich mir die Hände wasche, eine nächste Frage: „Also Egal?“

Kurz darauf geht das Mädchen hinaus. An mir und dem Waschbecken vorbei. Grinst mich an und winkt.
„Tschüssie!“

Ich sage „Tschüß“ und frage mich hinterher, wann auf dem Weg zum Erwachsensein mir diese Unbefangenheit verloren gegangen sein mag.

********************

Werdet Ihr auch manchmal so von Kindern überrascht? Wie hättet Ihr an meiner Stelle reagiert?
Eigentlich war die Kleine ja ganz süß (wenn man mal vom mangelnden Händewaschen absieht). 🙂