Kaum Bücher angeguckt und trotzdem Literatur getankt. #fbm16

tagesplaeneDieses Jahr waren mir zwei Tage in Frankfurt vergönnt. Ohne Kind, ganz allein, mit einer Übernachtung zwischendrin. Nach einigem Suchen hatte ich doch Etliches im Veranstaltungskalender gefunden, was mich interessierte und hatte ganz analog meinen papiernen Plan täglich dabei. Nach dem etwas unglücklichen Start im Parkhaus an meinem ersten Tag – vielen Dank noch einmal an die Dame, die mich so nett gerettet hat!!! – konnte der Mittwoch losgehen. Der erste geplante Stopp startete erst zwei Stunden nach meiner Ankunft und so konnte ich gleich zu Beginn ein paar Stände besuchen, die ich mir für „zwischendurch“ notiert hatte. An diesem Tag waren die Mitarbeiter noch recht frisch und guter Dinge, sodass alles in nettem Plaudern endete. Schön!

Im Orbanism Space lauschte, traf und sprach ich immer wieder gern und lernte so manche Menschen (nochmal) persönlich kennen, mit denen ich sonst nur digital kommuniziere. Vielen Dank für alle Begegnungen! Vor allem auch die bei der „Teezeremonie“, bei der das LiteraturCamp vorgestellt wurde. Lautes Hallo und viele tolle Leute – ein Fest! Ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen in Heidelberg und plane es fest im Kalender ein. (24. und 25. Juni 2017 – Merken!)

silkescheuermannOft führen spontane Planänderungen zu was Gutem, stellte ich fest, als ich mich ein wenig treiben ließ und so bei einer Lesung von Silke Scheuermann landete, die ihren neuen Roman „Wovon wir lebten“ vorstellte.

Nach einem langen ersten Tag war ich abends froh, als ich im Regen und im Dunkeln das Hotel erreicht hatte, wollte nur noch essen und schlafen. So schön die Messe immer auch ist, etwas anstrengend ist sie auch… Beim Essen im Hotel hörte ich an anderen Tischen vor allem Niederländisch und Englisch und war vermutlich in allerbester Buchmessegesellschaft. 😉

wolfbiermannAm Donnerstag gab es erneut eine Planänderung, die mich noch mehr begeisterte: Wolf Biermann stellte im Gespräch mit Andreas Öhler seine Autobiografie „Warte nicht auf bessre Zeiten!“ im Lesezelt vor und rief so manchen Lacher im Publikum hervor. Selbstironisch, interessant und absolut kurzweilig. Dieses Buch wandert auf jeden Fall auf meine Lesewunschliste!

Direkt im Anschluss ging es mit einigen anderen Bloggenden zur „Kinky & Cosy Experience“ in den bunten Container auf der Agora.kinkyandcosy Der Comic-Künstler NIX, Erfinder des Ganzen, nahm sich viel Zeit und signierte am Schluss sogar noch mit Bleistift und Aquarellfarben seine Bücher. Das Experiment selber war bunt, lustig und selbst für mich als jemanden, der normalerweise keine Comics liest, ein Erlebnis. Vielen Dank für die Aktion, liebes #flandern16 – Team!

Mit wehenden Fahnen hieß es Donnerstag dann schon wieder Abschied nehmen für mich, wartete doch ein Wochenendtrip im Anschluss. Das Messeweh war groß, aber dank Twitter blieb ich zumindest auf dem Laufenden, was die Verleihungen des Jugendliteratur– und des Virenschleuderpreises anging. Dass Susanne Kasper gewonnen hat, freut mich am allermeisten. Herzlichen Glückwunsch nochmal, liebe Suse!!!

Nun bin ich gespannt, wie es im nächsten Jahr läuft mit der Messe und mir und freu mich erstmal auf viele schöne Lese- und Schreibstunden (Next Stop: NaNoWriMo. 😉 )

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