Dankbarkeit am Dienstag (27)

WhatWow! Da ist man nichtsahnend unterwegs zum Einkaufen und sieht hinterher, dass man was Tolles gewonnen hat. Uff. Aber von vorne.

Momentan ist es ja recht ruhig auf dem Blog hier. Und das hat auch seinen guten Grund. Nachdem wir letztes Jahr das Standesamt im sehr, sehr kleinen Kreis feierten, folgt in diesem Jahr die Feier mit Familie und Freunden. Nicht hier vor Ort aus familiären Gründen, sondern in Berlin. Hochzeitsplanung aus der Distanz also. Das Ganze lief im November, wo wir unsere Location fanden, langsam an und nahm in den letzten Monaten an Fahrt auf. Da sowohl mein Mann als auch ich aber im Prokrastinieren nicht die Schlechtesten sind, haben wir nun auf den letzten Drücker noch recht viel auf der To-Do-Liste.

Zum Anfang der Sommerferien gab es erstmal eine Woche Familienurlaub an der Nordsee, die ich zuvor zur planungsfreien Woche erklärt hatte. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hielten wir das auch durch. Kurz davor hatte ich mit Vorbereitungen für einen Leseabend noch eine gute Ablenkung, der kurz vor der Woche geplant wurden war. Vielen Dank an @ps1034, die mich auf Twitter fragte und das Ganze nicht nur in die Wege leitete, sondern auch sehr angenehm moderierte. Eine schöne Premiere war das!

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub starteten wir also in die heiße Phase des weddingplanning. Direkt erstmal ein paar Bestellungen online noch erledigt, brav immer wieder auf die Postboten gewartet, damit wir auch alles hier haben… (Unsere Wohnung gleicht einem großen Warenlager inzwischen, möchte man meinen!) An seinem ersten Tag bei der Arbeit wurde der Gatte sogleich auf eine Dienstreise geschickt, sodass abends niemand da war, der mir hätte sagen können, „chill mal, jetzt ist Feierabend“. Also blieb ich lange wach und erledigte so einiges – und mochte am dritten Abend das Wort „Hochzeit“ überhaupt nicht mehr hören.

Kennt Ihr das??? Eigentlich freut man sich sehr auf das Ereignis und mag auch die Planung und all das, aber irgendwann hat man einfach die Nase voll. Sogar, wenn es um die eigene Hochzeit geht. Der Abend wurde kurzerhand „einfach nur vor dem Fernseher“ verbracht und am nächsten Tag ging es wieder. Dennoch konnte ich erstmal ein paar Nächte nicht durchschlafen, sondern lag immer wieder wach. Dies nicht vergessen, unbedingt an das noch denken…. Wie zu stressigen Bürozeiten damals.

DIYIm Moment läuft es so vor sich hin. Gestern Abend – der Gatte war wieder unterwegs – konnte ich eine in der letzten Woche begonnene Aufgabe vollenden und heute Vormittag wollte ich endlich die Füllungen für die „Notfallkörbchen“ einkaufen gehen.

Also morgens das Kind zur Betreuung gebracht, einen Anzug aus der Reinigung abgeholt und los ging es. Eine lange Liste auf einem kleinen Zettel hatte ich dabei und fand tatsächlich alles. Juhu!

Und als ich nach Hause kam und erstmals nach über zwei Stunden aufs Handy sah, traute ich meinen Augen kaum:

Diesen Tweet fand ich vor und bereits einige Reaktionen darauf. Wie genial ist das denn???

Wenn das nicht mal alles viele Gründe zur Dankbarkeit sind, dann weiß ich auch nicht!

Wundert Euch also bitte nicht, wenn Ihr auch in den nächsten Wochen hier nicht all zu viel lest – wir sind im Planungsrausch. 🙂

Ganz liebe Grüße,
Frauke

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