10 Bücher, die hängen blieben

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Vor kurzer Zeit – na gut, vor inzwischen fast drei Monaten… – bekam ich von einer Freundin auf Fa***ook folgende Aufgabe:

Liste zehn Bücher auf, die dir im Kopf haften geblieben sind. Benötige nicht mehr als ein paar Minuten und denk nicht so lange darüber nach. Sie müssen keine perfekten Bücher sein und auch keine Werke der Weltliteratur, sie sollen dich nur berührt haben. Sobald du dies getan hast, nominiere (zehn) Freunde so wie du von einem nominiert wurdest, so dass sie deine Liste sehen können.

Auch wenn ich mich bereits beim Lesen sehr darauf gefreut hatte, kam ich heute erst dazu, die Liste zu erstellen. Hier ist sie:

Shane Claiborne – Ich muss verrückt sein, so zu leben
Sarah Young – Ich bin bei dir
Erwin McManus – Go wild!
William P. Young – Die Hütte
Judith Hermann – Nichts als Gespenster
Jens Böttcher – Der Tag des Schmetterlings
unbekannter Autor – Der kniende Christ
Küstenmacher / Seiwert – Simplify your life
Birgit Schilling – Berufung finden und leben
Buckingham / Clifton – Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt

Hier gern noch ein paar Anmerkungen, Papier hat bekanntlich Geduld (oder auch der Blog).

Das Claiborne-Buch lasen wir als Kleingruppe in einer Gemeinde. Im Prinzip erzählt Shane, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, einiges aus seinem Leben – auch viel von Menschen, die ihn inspirierten – und vor allem auch von „seinen Leuten“ bei „The Simple Way“, einer Gemeinschaft, die sich sehr stark sozial engagiert. Definitiv inspirierend, das Buch – vermutlich vor allem für Menschen, die eine soziale Ader haben.

Sarah Young hat mit „Ich bin bei Dir“ ein 365-Tage-Andachtsbuch veröffentlicht, das vermutlich vor allem Frauen anspricht. (Aber auch von Männern hörte ich bereits begeistertes Feedback dazu! Nur Mut also, Ihr Lieben!) Ich selbst las es eine ganze Weile und war immer wieder begeistert.
Der geneigte Blog-Leser mag das damals mitbekommen haben – zum Beispiel hier oder dort. (Wer mehr davon lesen möchte, kann auf der Startseite vom Blog einfach mal nach „Sarah Young“ suchen. Oder sich das Buch zu Weihnachten schenken lassen oder selbst kaufen – wie auch immer. Definitiv ein Lesetipp!)

Das Buch von Erwin McManus empfahl damals in der Gemeinde unser Pastor, als man es schon nur noch hin und wieder antiquarisch erhalten konnte. Zum Inhalt kann ich nicht mehr viel sagen, was vermutlich dafür spricht, „Go wild!“ mal wieder zu lesen. Aber ich weiß noch, dass es mich schwer beeindruckte.

„Die Hütte“. Über diesen Roman wurde schon viel an anderen Stellen / von anderen Menschen geschrieben. Als erstes las ich ihn einmal auf englisch („The Shack“), als es den Titel auf deutsch noch nicht gab. So richtig verstanden hab ich ihn allerdings erst in der deutschen Fassung, muss ich gestehen. Dieser Roman ist einer der wenigen, die ich bereits jetzt zweimal in meinem Leben gelesen habe. Wer weiß, wie oft ich erneut dazu greifen werde…

„Nichts als Gespenster“ griff ich als Beispiel für die Bücher von Judith Hermann heraus, welche mich allesamt beeindruckt haben. Sowohl von den erdachten Charakteren her als auch sprachlich. Diese Erzählungen las ich Anfang 2008 und notierte hinterher:
„Wehmütig schließe ich das Buch, lese noch einmal den Text der Rückseite und vermisse die Geschichten schon jetzt.“
Hach!

„Der Tag des Schmetterlings“. Dieses Buch ist von den oben aufgeführten vermutlich das, was sich bisher am Kürzesten (kann man das sagen???) in meinem Besitz befindet. Gekauft bei einem Konzert von Jens Böttcher – ja, der kann nicht nur wunderbar schreiben, sondern schreibt auch geniale Lieder! – und hinterher recht schnell gelesen, war ich am meisten begeistert von der Geschichte „Seelentänzer“, die sich am Ende des Buches findet. Auch hier gilt: Absolute Leseempfehlung! Und überhaupt – die Musik! Lasst Euch faszinieren!

„Der kniende Christ“. Autor leider unbekannt, aber das Büchlein hat es in sich. Okay, es ist schon eine Weile her, dass es geschrieben wurde, was man an der Sprache merkt, aber es ist genial, finde ich. Ein Büchlein, dass immer wieder die Frage aufwirft, warum wir als Christen nicht viel mehr beten – wenn Gott doch so viele Versprechen und Verheißungen mit dem Gebet verbindet. Außerdem werden viele Begebenheiten erzählt, die zumindest mich immer wieder staunen ließen. Wie Gott Menschen begegnet, wie er Wunder tut… oder auch Beispiele, wie Gebet auch sein kann – fernab von „Vaterunser“ und ähnlich traditionellen Gebeten.

„Simplify your life“. Vermutlich das erste Sachbuch, dass ich relativ entspannt durchlesen konnte. Und was mit vielen praktischen Ideen mich immer wieder auch zum handeln motivierte. Wenn ich mal wieder das Gefühl habe, ich habe zu viele Dinge angehäuft – ein Blick ins Buch und die Motivation zum Ausmisten steigt enorm. Muss ich nur Mr. Son noch beibringen. 😉

„Berufung finden und leben“ von Birgit Schilling. Hier las ich erst das Buch einmal durch und sah dann zwei Optionen:
a) Entweder ich gehe das Buch mit allen Anregungen und „Aufgaben“ für mich allein durch – und brauche vermutlich zwei Jahre dafür – oder
b) ich besuche eins der Wochenendseminare.
Entschied mich damals für die zweite Variante und hab diese Entscheidung nie bereut. Auch wenn ich längst noch nicht alles umgesetzt oder angepackt habe – in die Seminarunterlagen schaue ich auch heute noch hin und wieder. Ich hatte gleich mehrere Aha-Erlebnisse während dieser Tage und kann sowohl Buch als auch Seminar jeder Frau empfehlen, die herausfinden möchte, was es vielleicht noch so in ihrem Leben geben kann.

Zu guter Letzt „Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt“. Noch ein Sachbuch, was mich stark beeinflusst hat und einige Aha-Momente bereit hielt. Wie der Titel schon verrät, geht es um Stärken. Zunächst darum, was Stärken sind, was es für welche gibt (bzw. „Talentleitmotive“, die sich zu Stärken entwickeln können) und im weiteren Buchverlauf finden sich viele Anregungen, wie man selbst an dieser Entwicklung arbeiten kann – und (vermutlich für Menschen in Führungspositionen nicht unbedingt verkehrt) wie man Menschen gaben-/stärkenorientiert anleiten kann. Aber auch als KollegIn kann man viel daraus ziehen. Mir half das Buch schon mal, mit jemandem gut zusammenzuarbeiten, mit dem sonst niemand gern arbeiten wollte. Sehr hilfreich!

So viel also zu den 10 Büchern, die mir vorhin so einfielen. Kennst Du eins davon oder auch mehrere? Wie sind Deine Erfahrungen oder Assoziationen dazu? Ich bin gespannt, von Dir zu hören, wenn Du magst.

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