Größer als meine Träume

So manches Buch wird in der Kürze der Zeit, während der es einen Menschen begleitet, zu einem guten Bekannten. Nahen Freund. Geliebtem der Seele.
In einem Buch lässt sich mancher Seelenverwandte schneller entdecken als im realen Leben – er tritt unverfälschter auf.
In der Autobiografie von Elisabeth Mittelstädt begegnete mir so eine Seelenverwandte.

Elisabeth Mittelstädt? Ist das nicht…?
Genau. Die Gründerin der Zeitschrift „Lydia“, einer christlichen Zeitschrift für Frauen, die 2011 ihre ersten 25 Jahre seit Gründung feiern durfte.

Eine Frau, deren erklärtes Ziel es ist, sich voll und ganz Gott zur Verfügung zu stellen. Ihm die Bruchstücke des eigenen Lebens immer wieder zu geben und anschließend darüber staunen, was Gott aus dem vermeintlich irreparabel Zerstörten gemacht hat. Seine Wunder, Sein Reden im eigenen Leben entdecken. Und anderen Frauen Mut machen, sich auf die Suche nach diesem liebenden Gott zu machen. Nachdiesem Himmlischen Vater. Ihn zu suchen, sich von Ihm finden zu lassen. Ihm immer wieder neu zu begegnen.

In „Größer als meine Träume“ schreibt eine Frau, die Entscheidungen traf in ihrem Leben. Mal gute, mal schlechte. Wie es wohl jeder von uns tut. So manches Ergebnis musste sie ausbaden. Manchen Schmerz aushalten. Leid – aber auch Freude – sie teilt ihr Leben mit dem Leser, der sich ihr durch die Lektüre verbunden fühlen kann.
Auch ich möchte immer wieder zu Gott rennen. Ihm Alles vor die Füße legen. Auf Ihn warten. Auf Ihn hören. In Allem Ihm vertrauen. Und erfahren, dass Er auch größer ist als meine Träume.
Vielen Dank für Ihre offenen Worte, Frau Mittelstädt!

Elisabeth Mittelstädt: „Größer als meine Träume“, GerthMedien 2011. 4. Auflage April 2012,
ISBN 978-3-86591-583-2

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