Auszugsweise: Die Kinder aus Bullerbü

Wie bei juneautum (zum Beispiel hier) mehrfach begeistert gelesen, hier gern ein Auszug aus dem Buch, dass ich abends mit Mr. Son aktuell lese. Hach…

„Während wir gingen, holte Britta ihr Märchenbuch hervor und roch daran. Und dann rochen wir alle daran. Neue Bücher riechen so gut – man kann am Geruch förmlich merken, wie schön es sein wird, sie zu lesen.
Dann fing Britta an zu lesen. Ihre Mama hatte auch gesagt, die Bücher sollten bis zum Weihnachtsabend aufgehoben werden. Aber Britta sagte, sie wolle nur ein ganz kleines bisschen lesen. Nachdem sie ein ganz kleines bisschen vorgelesen hatte, fanden wir es alle so spannend, dass wir sagten, sie solle ruhig noch etwas mehr lesen. Sie las noch ein Stückchen, aber das nützte nichts, denn als sie das nächste kleine Stück gelesen hatte, war es noch immer genau so spannend.“

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Astrid Lindgren: Die Kinder aus Bullerbü“, Oetinger 1988. Aus dem Schwedischen übersetzt von Else von Holländer-Lossow und Karl Kurt Peters. ISBN 978-3-7891-2945-2, Seite 90

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