musthear: Das Metanoia Movement – MEKMC

Zum Start ins Wochenende hier ein Musiktipp für Euch.

MEK MC: „Das Metanoia Movement“ (Homerun Music – October 2, 2009).

Wer Wert auf gute Lyrics legt, geile Beats und geniale Inhalte, wird hier definitiv fündig.

Hier meine liebsten Zitate aus den einzelnen Songs…

Das ist es

„Ich komm zurück bestückt mit Tracks und zeig wie man vernünftig rappt“

„Es ist nicht so, dass ich mit dieser Gabe keinem nützlich wäre / Drum werd ich mich solang ich Lieder hab vom Mic kein Stück entfernen / Es ist nicht so, dass man mit dieser Gage reich und üppig fährt / Doch es ist wie ich sage, nirgends wär ich frei und glücklicher.“

Das Movement

„Vielleicht kann ich keine Berge versetzen, doch Berge von Sätzen mit Werten in Texten / Vielleicht kann ich den Hass nicht besiegen, aber ich kann versuchen die mich hassen zu lieben / Vielleicht kann ich diese Erde nicht retten, doch ich kann was erreichen mit nem herzlichen Lächeln / Vielleicht können wir alleine nix ändern, dann ist das hier ab heut der gemeinsame Nenner.“

Schreibblockade

„Zeit ist nicht Geld, nein, sie ist Leben unter dieser Sonne“

„Weil ich keinen Bock habe (weil ich keinen Bock habe), irgendwas zu schreiben, nur damit ich meine Zeit verplane / Weil ich keinen Bock habe (weil ich keinen Bock habe), und es ist keine Frage das ich’s mir nicht einfach mache / Weil ich keinen Bock habe (weil ich keinen Bock habe), auf den Standard, darum biete ich euch heisse Ware“

Riesen

„Ich habe Riesen die mich anstarren, mit Blicken bedrängen, Riesen die wollen das ich Angst hab und mich wieder verstecke / Ich habe Riesen die schlagen, Riesen die treten / Sie geben mir zu verstehen sie trachten mir nach dem Leben / Ich habe Riesen gesehen, wie sie andere finden und dann erst verschwinden wenn Menschen jammern und winseln“
„Ich habe Riesen die zu mir kommen und meinen: Der Weg, den du gehst, der ist viel zu holprig und steinig / Ich habe Riesen die scheinen wirklich alles zu wissen was nötig ist um mich zu fangen und zum Fallen zu bringen / Ich habe Riesen die mich verfolgen und über mir schweben und thronen so wie riesige Wolken / Es sind Riesen die grollen, Giganten wie Berge, sie bringen Angst in die Herzen, allein durch Anblick und Stärke“

…sie sagen:
„Du wirst es nie schaffen, dass sie deine Lieder feiern. Keiner wird dir zuhörn, deine Zukunft ist ne Riesenpleite. Du bist ein Träumer und dein Konto kann es dir beweisen. Besser du verschwindest, du Versager wirst hier nie was reissen. Und komm uns nicht mit Gott, wer glaubt denn noch an den Schwachsinn. Sag, wo war dein Gott als deine Mutter Krebs hatte? Du bist gläubig? Mann, wie kannst du dann so Fehler machen, besser Mann du stirbst, denn dein Gott hat dich stehen lassen.“

„Und dann geschah etwas, was weiss ich auch nicht, plötzlich fühlte ich wie Kraft in mir aufstieg / Hob den Kopf, sah ihm tief in die Augen, schrie und sprang auf um zum Riesen zu laufen / Und ich rannte und rannte die Angst so beiseite, sammelte auf dem Weg eine Hand voller Steine / nahm den erstbesten Kiesel, warf ihn zum Riesen, traf ihn am Kopf, sah ihn fallen und liegen / Der Gigant brach zu Boden und ich hörte seine Knochen brechen“

„Und wir erzählen die Geschichten von den Riesen des Lebens, um zu sagen der Kampf gegen sie ist niemals vergebens / Denn die Riesen sind nicht zu groß um sie zu bestehen, im Gegenteil, sie sind nur zu groß um sie zu verfehlen.“

(Sorry, das ist von „Riesen“ fast der ganze Text, aber der Song ist zu genial!)

Der Weg den ich geh

„Das ist mein Leben hier verpackt in den ganzen Takten, und ich bete: Gott, schenk Kraft jetzt mit anzupacken / Es ist ganz normal im Kampf auch mal Angst zu haben, doch ich geh den Weg ganz egal was die anderen sagen“

“ Das Land steckt ziemlich in Kacke, doch ich hab noch Liebe für das hier und wenn wir gemeinsam aufstehn, können wir so vieles schaffen / Denn Er kommt wieder und ich schenk dir die Nachricht, dass es Liebe ist die zählen wird am Ende des Tages.“

Wenn wir stille sind

„Wir können Großes leisten und goldne Strophen schreiben, doch die größte Weisheit kommt nur dann wenn wir still sind / Wir können Kohle reissen, uns Haus und Boote leisten, doch die größte Freiheit kommt nur dann wenn wir still sind / Wir können toben und schreien, wir können loben und preisen, doch die tiefste Einsicht kommt nur dann wenn wir still sind / Wir können den Thron besteigen, wir können den Mond bereisen, doch der tiefste Einblick kommt nur dann wenn wir still sind.“

Die gesammelten Texte gibt’s hier

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