Wieder daheim

Zurück in Bonn. Hätte nicht gedacht, dass ich diese Stadt mal vermissen würde, aber der Blick aus dem Fenster auf den herbstlich bunten Venusberg bei schönsten Sonnenschein heute belehrte mich eines Besseren.

London war super – die Schule ist wirklich empfehlenswert für Business English (Regent) -, aber für mich „Kleinstadtkind“ doch etwas aufregend. Trotz eines Zimmers im achten Stock zur Lärmvermeidung hörte ich mindestens drei, maximal fünf Mal pro Nacht irgendwelche Sirenen. 🙁
Der Ausblick war dafür beeindruckend (wenngleich er nie im Leben an den Venusberg herankommt):

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Leute kennenlernen, nahezu ständig in der mehr oder weniger fremden Sprache reden, schreiben, denken… Ausgehen, Spaß und zu viel Bier haben, sich wegen der Klimaanlage eine dicke Erkältung zuziehen…

Aber bei all dem Großstadtflair merke ich, dass mir Natürliches doch deutlich mehr Inspiration und Emotion beschert. Beispiel: Dieser wunderschöne Sonnenuntergang über den Wolken…

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Nach der nahezu mitternächtlichen Heimkehr dann heute ein strahlendes Gesicht meines Großen, der in den ersten beiden Stunden meine Hand am Liebsten keinen Moment los gelassen hätte… Und der mir heute nach einem Stück Brownie erklärte, der sei ihm zu süß.
IHM. ZU. SÜß!!! Ist er in der Woche noch mehr erwachsen geworden???

Und unter der Woche erklärte er dem Opa am Telefon, dass dessen Kind verreist sei. Cleveres Kerlchen. Der Opa musste erstmal nachfragen, bevor er wusste, was genau gemeint war. 😉

Der Alltag scheint noch fern, die Erkältung leider nicht, aber die zusätzliche Stunde Schlaf wird sicher ihr Gutes haben…

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