Mutterfreude(n)

Momentan bin ich oft ganz schön stolz auf meinen kleinen, groß(artig)en Sohn. Muss ja auch mal gesagt werden.

Warum?

Er entdeckt anscheinend seinen eigenen Stil und Geschmack, den er momentan viel im Dekorieren ausdrückt.

Zuerst hingen zwei kleine Teile am Knauf des mütterlichen Kleiderschrankes. Als ich sie in die Spielkiste (auf-)räumen wollte, kam Protest: „Das soll da sein, das sieht doch schön aus!“

Irgendwann – das Kind war für zwei Tage aus dem Haus – tat ich es heimlich doch und stellte fest, dass die Kleinteile sogar kompliziert miteinander verknotet waren, damit sie nicht so leicht runter fallen können. Clever.

Neulich dann folgende Situation: Alle (Opa und Mama) warteten auf Mr Son, weil irgendwas geplant war. Aber das Kind konnte noch nicht, weil was Wichtiges zu tun war. Nach vollendeter Tat kam die Nachricht: „Guck mal, ich hab mein Bett geschmückt! Schön, ne?!“

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Und gestern eine neue Idee: eine dekorative Verwendungsmöglichkeit für die bunten Federn, die ich ihm neulich im Bastelladen um die Ecke erwarb. Die schmücken nun die Schnur am Türsummer. Erst wollte ich schimpfen und ihn dazu bewegen, die wieder aufzuräumen, aber dann kam mir der Gedanke, dass wir das Ding ja eh fast nie benutzen. Und so schön bunt… Mir gefällt’s. Gut gemacht, Großer! 🙂

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