Bürofrei mit Kind im Büro

Er hat wohl ein feines Gespür dafür. Den sechsten Sinn vielleicht?

Mein Kind. Nachdem letzte Woche meine zwei geplanten freien Tage der Betreuung meines Kranken daheim zum Opfer fielen, wurde auch der für heute geplante Nachholtag boykottiert. Gestern gab’s den vorwarnenden Anruf vom Kindergarten: „geh mal davon aus, dass Mr Son wieder krank wird. Er aß nicht, schlief wieder, hat Bauch- und Kopfschmerzen…“

Heute ließen wir den Arztbesuch direkt ausfallen. Das Fieber vom gestrigen Abend war wieder weg, ich hatte frei, das Kind blieb einfach zuhause. Beziehungsweise machte mit mir ein paar Erledigungen. Bargeld einer fremden Währung besorgen und noch mal ins Büro fahren zum Beispiel, um die letzten nötigen Infos für die anstehende Reise zu besorgen. Da konnte er auch gleich mal sehen, wo die Mama denn jetzt arbeitet, wer die Kollegen sind und wer der Chef ist… Ihm gefiel es sehr. Muss ich mir Sorgen machen, wenn mein Kind auf „Komm, wir fahren wieder nach Hause“ mit „Hier ist aber viel schöner!“ antwortet? 🙂
Vielleicht sind das auch einfach nur die ersten Signale von den zukünftigen Nachwuchskräften… Das Firmenlogo erkennt er ja seit Jahren überall.

Nun schläft das Kind. Bissl Fieber gab es wieder am Abend, aber nicht mehr so hoch. Und heute war endlich(!) der letzte Tag mit Antibiotikum-Einnahme. Dann sollten auch die Nebenwirkungen bald wieder abklingen. So. Und beim nächsten Antibiotika-Vorschlag der guten Frau Ärbsin hake ich hoffentlich erstmal dezent nach, statt direkt brav zu nicken.

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