Auf dem Weg der Besserung

Am heutigen, zweiten offiziell kranken Tag des Kindes geht es wohl langsam bergauf. Der erste, inoffizielle Tag, war ja von viel Weinen und noch mehr Schlafen geprägt. Natürlich hatte das Kind dann gegen Mitternacht genug geschlafen und wollte endlich mal wieder aufstehen. Nachdem es sich selbst davon überzeugt hatte, dass es wirklich noch Nacht war, war zwar noch lange nicht an Schlaf zu denken
, aber irgendwann dann eben doch. Der Besuch beim Kinderarzt förderte „beginnenden Scharlach“ via Schnelltest zutage und das Kind bekam für 10 Tage Antibiotikum verschrieben. Salzstangen wurden auch erlaubt, Cola zu seiner großen Enttäuschung nicht.

Gestern gab’s dann viele „Was machen wir jetzt?“-Fragen. Meist gefolgt von einem Vorschlag von mir und darauf einem „ich will aber was MIT DIR machen!“ So bekamen wir dann den Tag irgendwie rum mit zwei Arztbesuchen, zwei Apothekenbesuchen, einem Großeinkauf beim Supermarkt um die Ecke, einmal „Mary Poppins“ gucken und dabei fast einschlafen… Insgesamt ein recht wenig entspannter Tag mit einem fast fünfjährigen Kind am nicht getragenen Rockzipfel.

Aber heute scheint es tatsächlich besser zu werden. Wir haben den 2. Von 10 Antibiotikum-Tagen des Kindes, es weint nicht mehr. Das übliche Meckern bei unerwünschten Vorschlägen oder Ansagen gibt’s natürlich, aber das lässt sich locker ertragen. Tee trinken wir beide viel – mit Traubenzucker – und nach einem dreistündigen Ausflug in die Stadt (zwei davon in die Bücherei, wo das Kind laaaaaaaaange mit der Holzeisenbahn im „Kinderzimmer“ spielte) komme ich nun sogar mal zum Schreiben. Zwar begleitet von Kindermusik, da das Kind so ganz allein dann doch nicht lange sein mag, aber immerhin. Und nun nicht mal mehr zwei Stunden bis zum Sandmann. Und dann ist Schlafenszeit. Vorfreude, ich kenne Dich!

Heute lief übrigens ein paar Mal das Album „Lieder aus dem Kinderland“ von Gerhard Schöne. Hab ich als Kind schon daheim als LP gehört. Nun darf sich Mr Son am „F-Tsch-Chqu-&%-Wumm-Apparat“ erfreuen. 🙂

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