Familienstand: Allein erziehend

So heißt ein Buch, dass es aktuell neu gibt. Sachbuch. Las gestern einen flankierenden Artikel in einer renommierten deutschen Frauenzeitschrift, der mich dazu brachte, dieses Buch mit auf meine imaginäre Bestellliste für den nächsten Einkauf beim Online-Versandbuchhandel zu setzen.

Die Autorin wollte, wie es scheint, dem Mythos Allein erziehend mal auf den Grund gehen, bzw. dem Wort die Schärfe nehmen. Welche Intention sie nun auch hatte, entstanden ist anscheinend ein Sachbuch, dass – zumindest mir nach der Lektüre des Artikels – Mut macht und aus einer zumindest oft subjektiv wahr genommenen Nische rausholt. Was mich schwer beeindruckte: Laut dem Artikel bestreiten etwa 60 Prozent der Allein erziehenden auch den Lebensunterhalt für die Familie allein – ohne Hartz IV und Ähnliches. Dass das so viele sind, hätte ich nicht gedacht. Ist es nur mein Gefühl, oder vermitteln die Medien durchaus ein anderes / schlechteres Bild?

Ein Elternteil und Kind(er) – ist das überhaupt eine vollwertige Familie? Diese Frage schwebt nur zu oft im Raum. Und nicht selten kommt man sich selbst überhaupt nicht so vor. Ich möchte das Buch auf jeden Fall lesen und bin gespannt. Wenn es hier sonst schon jemand gelesen hat oder sonst eine nennenswerte Meinung zum Thema hat: Immer her damit! Herzlich willkommen!

Buchtipp: „Familienstand: Alleinerziehend: Plädoyer für eine starke Lebensform“, Christina Bylow (Gütersloher Verlagshaus, 2011)

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