Gregs Tagebuch 1: Von Idioten umzingelt! – Jeff Kinney

„Gregs Tagebuch“ war das erste Buch, was Mr. Son zum Lachen brachte, als er es selbst las. „Damals“ hatte er gerade die zweite Klasse hinter sich gebracht, aber mir kommt es vor, als sei es gestern gewesen. Das Kind war – wie meist üblich im Hause jelimuki – abends in seinem Bett mit Lesen beschäftigt, bevor die eigentliche Schlafenszeit begann. Ich war irgendwo anders in der Wohnung, vermutlich am Schreibtisch oder auf der Couch, als ich das Kind plötzlich Kichern hörte. Erst einmal kurz, dann nochmal länger. Das ging ein paar Mal nacheinander so, also beschloss die neugierige Frau Mama natürlich, nachzugucken, ob das Kind irgendwelchen Blödsinn macht. Machte es aber nicht, sondern las tatsächlich ganz brav. Kicherte eben einfach immer wieder beim Lesen. Ich durfte auch gar nicht weiter stören, das Kind wollte in Ruhe lesen – also ließ ich es.

Inzwischen hat das Kind alle bisher erschienenen Bände dieser Reihe gelesen. Weiterlesen

Vom Notieren, Kinderbeschäftigen bei schlechtem Wetter und dem Bloggen

Die Kinder wollten endlich mal wieder in den Indoorspielplatz. „Die Kinder“, das klingt immer so, als hätten wir mehrere. Dabei handelt es sich um Mr. Son und seinen besten Freund. Okay, bei beiden Elternpaaren fühlt es sich zuweilen an, als seien die beiden Geschwister und als gehörte das fremde Kind zur eigenen Familie.

Die Kinder also wollten in den Indoorspielplatz. Das Wetter passte, weil es schon wieder leicht regnet, nachdem wir die letzten zwei Tage vom Sonnenschein verwöhnt worden sind.

Und ich sah meine Chance: Endlich die Lesenotizen zu einem Buch beenden, das ich bereits im März las. Und vielleicht reicht die Zeit sogar noch für mehr? In meiner Tasche befinden sich daher neben dem Tolino und dem aktuellen „Lektüre-Notizen“-Heft auch
noch alle bisherigen Notizhefte dieser Art und mein Notebook.

Gestern erst hatte ich nämlich die Zeit gefunden, einen neuen Artikelentwurf zumindest einmal zu beginnen – und hatte dafür auf die entsprechenden Notizen im letzten Heft zurückgegriffen. Ob da heute noch mehr geht? Wer weiß!

Meine „Lektüre-Notizen“ in einfach oder auch schöneren Heften habe ich im September 2015 begonnen. Damals vor allem, weil ich gerade ein Buch aus der Bücherei lesen wollte, in dem ich natürlich nicht mit Bleistift arbeiten konnte wie bei meinen eigenen Büchern. Seitdem sind daraus nun sechs Hefte geworden, aber über fast kein Buch davon schrieb ich im Blog. Da kann also noch einiges kommen. 😉

Also fange ich einfach mal an, meine Notizen in Scrivener zu übertragen und damit ein paar neue Artikelentwürfe zu beginnen. Und wer weiß…, vielleicht werden ja mit der Zeit ein paar Rezensionen daraus? Gut Ding will Weile haben…

90 Minuten im Himmel – von Don Piper

Don Piper. 90 Minuten im Himmel.Da hat jemand einen Autounfall. Das stelle man sich mal vor. Einen richtig bösen. Am Ende einer zweispurigen Brücke, der LKW von der Gegenspur kommt plötzlich rüber, der PKW landet drunter. Die eintreffenden Sanis können nur noch den Tod des Autofahrers feststellen.

Und der ist im Himmel. Wird dort begrüßt von wahnsinnig vielen Menschen, die in seinem Leben Bedeutung hatten. Alle sind glücklich ihn zu sehen und loben Gott. Was genau er da wahrnimmt – in diesen „90 Minuten im Himmel“ -, versucht der Autor zu Beginn seines Erlebnisberichtes in Worte zu fassen. Dass das nur sehr unzureichend gelingen kann, dessen ist er sich bewusst.

„Ich kann mir noch immer nicht ganz erklären, wie, aber die Freude, die an diesem Ort herrschte, löschte alle Fragen aus. Alles war ganz und gar unbeschwert und vollkommen.“ (Don Piper, 90 Minuten im Himmel, Seite 23)

Aber Don Piper darf nicht im Himmel bleiben. Nach 90 Minuten ist er plötzlich wieder zurück im Leben. Weiterlesen

Danke! Oder: Was bei Blogmüdigkeit helfen kann.

Hallo Ihr Lieben,

seit dem letzten Blogpost ist eine ganze Weile vergangen und das ist wohl ganz gut so. Anscheinend war er einigermaßen verstörend. 😉 So lautete ein Kommentar:

Wobei ich natürlich immer ehrlich schreibe im Blog. Nicht, dass das jemand falsch versteht! 😉

Jedenfalls ist es an der Zeit, dass ich einmal Danke sage.

Warum?

Weil es „in meiner kleinen Filterblase“ auf Twitter hervorragende Reaktionen gab! Verständnis, mit dem ich in dem Maße gar nicht gerechnet habe. Und den einen oder anderen Tipp, der mir sehr gut geholfen hat. Jetzt also einerseits das „DANKE“ an die lieben Helfer und andererseits ein Zusammenfassen der Tipps zum Immer-wieder-nachlesen für mich und alle anderen, die es interessiert. Weiterlesen

… ein bisschen blogmüde…

Momentan bin ich ein bisschen blogmüde. Vielleicht habt ihr es ja schon gemerkt. Kaum Artikel – vermutlich ist das ein erstes Anzeichen. „Wie kommt’s?“ Keine Ahnung. Einfach so, würde ich sagen. Ein typischer Fall von „ich weiß es nicht“, wäre ich mein Kind.

Eine Leseflaute gibt es nicht momentan und es gab so einige Bücher in letzter Zeit, die mir gefallen haben. Aber mich aufraffen und darüber auch noch schreiben? Dazu nahm ich mir nicht die Zeit. Der Elan fehlte dafür oder wurde anderweitig aufgebraucht. Haushalt, Kind, Hausaufgaben, Eltern-Termine in der Schule…

Vielleicht schickt auch einfach das Jahresende und damit das herannahende Ende meiner Auszeit seine Schatten voraus? Wer weiß… Weiterlesen

Wie ich den NaNoWriMo dieses Jahr in den Sand setzte.

Eins vorweg: Nein, ich will nicht jammern. Und ich will auch kein Mitleid. Ich möchte einfach nur sagen, dass ich für diesen November raus bin aus der Nummer.

Als ich merkte, dass das bisschen Plot, was ich am Monatsanfang noch zustande gebracht hatte, mich nicht zu den 50000 Worten tragen würde, wurde es schleppend. Zwischendurch kamen zwar neue Ideen, aber alle hätten viel Zeit für Recherche erfordert. Die hatte ich nicht.

Also fing ich irgendwann an zu schummeln. Weiterlesen

Ich lebe noch. Oder: „Vom Abenteuer, einen Roman zu schreiben“

Ja, seit der Buchmesse und meinen letzten Blogartikeln verging gefühlt eine Menge Zeit. Das Jahr neigt sich dem Ende, der erste Schnee fiel bereits, blieb zum Glück aber noch nicht liegen. Im Moment schneit es schon wieder. Richtig dicke Flocken. Ich sehe sie von meinem Platz auf dem Sofa, wo ich gerade schreibe, sobald ich den Kopf ein wenig nach links drehe und aus dem Fenster schaue.

Ende Oktober wollte ich mich eigentlich auf den NaNoWriMo vorbereiten. Natürlich – wie immer – viel zu spät, aber zumindest nicht erst zwei Tage vorher, Weiterlesen